Deutscher Markt2026-02-0910 min Lesezeit

The Compliance Officer in 2026: Role, Skills, and Tools

Der Compliance Officer im Jahr 2026: Rolle, Fähigkeiten und Werkzeuge

Einleitung

"Artikel 6 Absatz 1 der DIFID-Richtlinie" fordert Finanzdienstleistern auf, ein Informations- und Kommunikationstechnologie-Risikomanagement-Rahmenwerk aufrechtzuerhalten. Viele interpretieren dies jedoch als eine reine Haken-Übungen-Übung. Dies führt jedoch regelmäßig zu Scheitern bei Finanzkontrollen. Warum ist dies für die europäischen Finanzdienstleistungen so wichtig? Dazwischen liegen hohe Bußgelder,, operative Störungen und Rufschäden. Diese Konsequenzen sind von entscheidender Bedeutung, wenn Sie sich mit der Rolle des Compliance Officers auseinandersetzen, der sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. Die Compliance-Funktion ist unerlässlich, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die Integrität der Finanzmärkte zu gewährleisten. Es ist jedoch an der Zeit, tiefer einzugehen und die Herausforderungen und Lösungsansätze für den Compliance-Beruf in den kommenden Jahren zu analysieren. In diesem Beitrag werden wir uns mit den zukünftigen Herausforderungen auseinandersetzen, die Compliance-Funktion in Europa betreffen, und Ihnen die notwendigen Wissen und Tools an die Hand geben, um sich erfolgreich auf diese zuzubereiten.

Das zentrale Problem

Ein Compliance-Manager, der seine Rolle als Haken-Übungen-Übung betrachtet, verkennt die Realität. Dies führt nicht nur zu einer nicht ausreichenden Risikobewertung, sondern auch zu einem Mangel an Vorbereitung auf Audits. Die Kosten solcher Unvorbereitung sind hoch und können in Millionen von Euro und Monaten der Zeit verschwendet werden, die für andere strategische Ziele genutzt werden könnten. Eine Studie von „Deloitte“ aus dem Jahr 2021 zeigt, dass Unternehmen durch Compliance-Fehler durchschnittlich 5 Millionen Euro pro Jahr verlieren, was auf eine unzureichende Verständnis und Umsetzung der regulatorischen Anforderungen zurückzuführen ist. Unternehmen, die ihre Compliance-Funktion als reine Haken-Übungen-Übung betrachten, setzen sich einer erheblichen Risikoexposition aus, die letztendlich ihre Geschäftsmodelle und Marktpositionen gefährden kann. Im Hinblick auf spezifische regulatorische Referenzen, wie z.B. Artikel 24 der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID II), die den Umgang mit Konflikten von Interessen regeln, zeigt eine Studie, dass Unternehmen, die diese Anforderungen nicht ernst nehmen, häufiger mit Bußgeldern und Reputationsschäden konfrontiert sind.

Warum dies jetzt dringend ist

Die jüngsten regulatorischen Änderungen wie die geplante Überarbeitung der „Markets in Financial Instruments Regulation“ (MiFIR) und die Einführung der „Digital Operational Resilience Act“ (DORA) in der EU machen die Rolle des Compliance Officers noch wichtiger. Kunden verlangen immer mehr nach Zertifizierungen wie SOC 2 und ISO 27001, was den Druck auf Finanzdienstleistern erhöht, ihre Compliance-Strategien zu stärken und nachzuvollziehbar zu machen. Darüber hinaus besteht ein Wettbewerbsvorteil für Organisationen, die Compliance als Kern ihrer Geschäftsstrategie begreifen. Diejenigen, die dies nicht tun, riskieren es, sich technologisch zurückzustehen und die Anforderungen der modernen Finanzwelt nicht zu erfüllen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Compliance-Funktion in Zukunft liegt in einer Kombination aus einer tiefgründigen Kenntnis der regulatorischen Anforderungen, den nötigen Fähigkeiten und modernen Werkzeugen, um diese Anforderungen wirksam umzusetzen.

In der nächsten Fortsetzung dieses Beitrags werden wir tiefere Einblicke in die zukünftigen Fähigkeiten und Tools geben, die ein Compliance Officer benötigt, um erfolgreich im Jahr 2026 zu sein. Wir werden auch auf die Rolle von Technologie wie KI und automatisierte Compliance-Lösungen eingehen und wie diese die Art und Weise verändern, wie Compliance-Manager ihre täglichen Aufgaben ausführen werden. Bleiben Sie gespannt für Teil 2 und erfahren Sie, wie Sie Ihre Compliance-Funktion erfolgreich in die Zukunft gestalten können.

Die Lösungs-Struktur

Um die Herausforderungen, denen Compliance Officer in der Zukunft gegenüberstehen, erfolgreich zu bewältigen, sollten Sie eine schrittweise Vorgehensweise anwenden. Die Umsetzung einer umfassenden Compliance-Strategie, die sowohl die Risiken als auch die Anforderungen der regulatorischen Vorgaben berücksichtigt, ist entscheidend. Hier sind einige Aktionsempfehlungen zusammen mit der spezifischen Umsetzung und der Bezugnahme auf relevante Regelwerke:

  1. Identifizieren Sie Ihre Compliance-Risiken: Beginnen Sie damit, eine vollständige Risikobewertung basierend auf Artikel 24 der EU-Richtlinie 2019/517 (NIS2) durchzuführen. Hierbei sollten Sie die potenziellen Schwachstellen Ihres Unternehmens in Bezug auf die Informationssicherheit identifizieren.

  2. Entwickeln Sie Compliance-Maßnahmen: Basierend auf der Risikobewertung sollten Sie angemessene Maßnahmen zur Risikominderung entwickeln. Artikel 6 der Verordnung (EU) 2019/815 (DORA) verlangt, dass Finanzinstitute ein umfassendes ICT-Risikomanagement-Rahmenwerk aufbauen. Hierbei sollten Sie sicherstellen, dass alle Aspekte, wie z. B. die physische und logische Sicherheit, dringend berücksichtigt werden.

  3. Implementieren Sie ein Compliance-Management-System: Verwenden Sie eine integrierte Compliance-Plattform, die es Ihnen ermöglicht, alle Compliance-Aktivitäten in einem System zu verwalten. Dies sollte alle relevanten Compliance-Regeln und -vorschriften abdecken, einschließlich GDPR, NIS2 und SOC 2.

  4. Ausbilden und Sensibilieren der Mitarbeiter: Compliance ist nicht nur eine Angelegenheit der Compliance-Abteilung. Alle Mitarbeiter müssen bewusst sein, wie ihre Handlungen die Compliance des Unternehmens beeinflussen können. Artikel 4 der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) legt die Verantwortung für den Schutz personenbezogener Daten fest. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig, um die Bedeutung von Compliance und Datenschutz zu vermitteln.

  5. Durchführen regelmäßiger Audits und Überprüfungen: Um sicherzustellen, dass Ihre Compliance-Maßnahmen wirksam sind, sollten Sie regelmäßige Audits durchführen. Dies hilft, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und zu beheben. Artikel 42 der DSGVO fordert ein Register von Datenschutzmaßnahmen und -überprüfungen.

"Gut" bedeutet, dass Sie nicht nur die minimalen Anforderungen erfüllen, sondern auch proaktive Maßnahmen ergreifen, um Compliance weiter zu verbessern und die Risiken zu minimieren. "Nur durchpassen" bedeutet, dass Sie die minimalen Standards erfüllen, aber keine zusätzlichen Bemühungen zur Verbesserung Ihrer Compliance unternehmen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind

Es gibt einige gängige Fehler, die Organisationen bei der Compliance machen, die dazu führen können, dass sie nicht die erforderlichen Standards einhalten:

  1. Unzureichende Risikobewertung: Viele Organisationen führen keine gründliche Risikobewertung durch und ignorieren potenzielle Compliance-Risiken. Dies kann dazu führen, dass wichtige Compliance-Maßnahmen nicht identifiziert und implementiert werden. Stattdessen sollten Sie regelmäßige Risikobewertungen durchführen und die Ergebnisse für die Entwicklung Ihrer Compliance-Strategie nutzen.

  2. Mangelnde Schulung der Mitarbeiter: Wenn Ihre Mitarbeiter nicht über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um die Compliance des Unternehmens zu gewährleisten, kann dies zu Compliance-Verstößen führen. Anstatt nur einmalig Schulungen durchzuführen, sollten Sie eine kontinuierliche Schulungsstrategie entwickeln, um die Compliance-Kenntnisse und -Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter stetig zu verbessern.

  3. Fehlinvestment in Compliance-Tools: Es ist wichtig, die richtigen Compliance-Tools und -Technologien auszuwählen, um die Compliance effektiv zu managen. Investieren Sie nicht in Tools, die nicht an Ihre spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst sind. Stattdessen sollten Sie Ihre Compliance-Tools sorgfältig auswählen und regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Compliance-Anforderungen gerecht werden.

Werkzeuge und Ansätze

Die Compliance-Verwaltung kann manuell, mit Hilfe von Tabellenkalkulationsprogrammen oder GRC-Lösungen oder mithilfe von automatisierten Compliance-Plattformen erfolgen. Jede dieser Ansätze hat ihre Vor- und Nachteile und ist in bestimmten Situationen besser geeignet.

  1. Manuelle Compliance-Verwaltung: Der manuelle Ansatz kann voorteilhaft sein, wenn Ihre Compliance-Anforderungen einfach sind und eine geringe Anzahl von Verpflichtungen haben. Er ermöglicht Ihnen eine hohe Maßanpassung und Flexibilität. Allerdings kann er zeitaufwändig und fehleranfällig sein, insbesondere wenn die Anzahl der Compliance-Anforderungen zunimmt. In diesem Fall kann die Verwendung von Technologien zur Unterstützung der Compliance-Verwaltung von Vorteil sein.

  2. Tabellenkalkulationsprogramme/GRC-Lösungen: Diese Ansätze bieten eine verbesserte Übersicht und Organisation der Compliance-Daten im Vergleich zum reinen manuellen Ansatz. Sie können jedoch begrenzt sein, wenn es um die Automatisierung von Prozessen, die Integration mit anderen Systemen und die Skalierung geht. Diese Tools sind gut für kleine bis mittlere Organisationen geeignet, die eine zentrale Verwaltung ihrer Compliance-Aktivitäten benötigen, aber noch nicht bereit sind oder in der Lage sind, für eine vollständig automatisierte Compliance-Lösung zu investieren.

  3. Automatisierte Compliance-Plattformen: Plattformen wie Matproof sind für große Organisationen oder solche mit komplexen Compliance-Anforderungen ideal. Sie bieten die Möglichkeit, Compliance-Risiken zu identifizieren, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, Schulungen durchzuführen und regelmäßige Audits durchzuführen. Matproof, zum Beispiel, bietet eine KI-getriebene Richtlinienerstellung und automatisiert die Sammlung von Beweisen von Cloud-Anbietern. Sie stellen auch einen Endpunkt-Compliance-Agenten zur Verfügung, um Geräte zu überwachen und bieten eine 100%ige Datenaufbewahrung in der EU. Jedoch ist es wichtig zu beachten, dass Automatisierung nicht immer die beste Lösung ist. Es kann sinnvoll sein, manuelle und automatisierte Ansätze zu kombinieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

In Fällen, in denen die Compliance-Anforderungen einfach und die Anzahl der Verpflichtungen gering ist, kann die manuelle Verwaltung ausreichend sein. Automatisierte Compliance-Plattformen sind jedoch in der Regel erforderlich, wenn es um die Verwaltung von komplexen Compliance-Anforderungen und die Integration verschiedener Systeme geht.

Getting Started: Ihre nächsten Schritte

Als Compliance Officer ist es entscheidend, sich kontinuierlich auf dem neuesten Stand der rechtlichen und technologischen Entwicklungen zu halten. Hier sind fünf konkrete Schritte, die Sie in dieser Woche unternehmen können:

  1. Familiarisieren Sie sich mit den aktuellsten EU- und BaFin-Publikationen zu Compliancethemen. Das bietet Ihnen den fundierten Hintergrund für Ihre Arbeit.
  2. Bewerten Sie die Notwendigkeit einer externen Unterstützung abhängig von der Größe und Komplexität Ihrer Organisation. Kleinere Unternehmen können von externen Fachleuten profitieren, während größere Institute möglicherweise über interne Ressourcen verfügen.
  3. Überprüfen Sie Ihre bestehenden Complianceprozesse, um schnelle Erfolge zu erzielen. Eine Optimierung kann in der Regel innerhalb von 24 Stunden einen signifikanten Einfluss haben.
  4. Erstellen Sie ein Netzwerk mit anderen Compliance-Experten, um Erfahrungen und bewährte Verfahren auszutauschen.
  5. Verwenden Sie Tools wie Matproof für automatisierte Compliance-Überprüfungen. Diese Technologie kann Zeit sparen und die Effizienz steigern.

Für Ressourcen empfehlen wir die offiziellen EU-Richtlinien, BaFin-Leitfäden und Veröffentlichungen der ENISA, die spezifische Anforderungen und Empfehlungen für Compliance-Funktionen enthalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Frage: Was bedeuten die neuen Anforderungen der DORA für die Rolle des Compliance Officers?
    Antwort: Die DORA (Digital Operational Resilience Act) stellt neue Anforderungen an die ICT-Risikobewertung und Management dar. Diese haben Auswirkungen auf die Rolle des Compliance Officers, der nun mit der Umsetzung und Überwachung dieser Vorschriften beauftragt ist. Die DORA-Vorschriften erfordern, dass Finanzinstitute ein umfassendes Risikomanagement für Cyber- und ICT-Risiken entwickeln, was den Compliance Officer dazu verpflichtet, sich intensiv mit den jeweiligen Risiken und Maßnahmen auseinanderzusetzen.

  2. Frage: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Organisation den Compliance-Standards entspricht?
    Antwort: Um sicherzustellen, dass Ihre Organisation den Compliance-Standards entspricht, ist es wichtig, regelmäßige Audits durchzuführen und die Ergebnisse zu überwachen. Verwenden Sie automatisierte Compliance-Überprüfungstools wie Matproof, um die Einhaltung von Vorschriften und die Sammlung von Belegen zu erleichtern. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Teams mit den neusten Entwicklungen und Vorschriften vertraut machen und regelmäßig Schulungen durchführen.

  3. Frage: Was sind die Hauptanforderungen an Compliance-Berufe in der Zukunft?
    Antwort: In Zukunft werden Compliance-Berufe stärker technische Fähigkeiten verlangen, wie die Verarbeitung von Big Data und die Arbeit mit KI-Tools. Darüber hinaus wird es wichtig sein, über eine solide Basis in Datenschutz und Informationssicherheit zu verfügen. Compliance-Berufe werden auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern, da die Zusammenarbeit mit IT- und Risikomanagementteams immer enger wird.

  4. Frage: Wie kann ich die Zusammenarbeit zwischen Compliance und anderen Abteilungen verbessern?
    Antwort: Die Zusammenarbeit zwischen Compliance und anderen Abteilungen kann durch klare Kommunikation und gemeinsame Ziele verbessert werden. Setzen Sie gemeinsame KPIs auf, um die Leistung zu messen und Anreize für Zusammenarbeit zu schaffen. Verwenden Sie Tools, die einen einfachen Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Teams ermöglichen. Trainings und Workshops können ebenfalls dazu beitragen, das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen zu verbessern.

  5. Frage: Wie kann ich meine Compliance-Karriere für 2026 vorantreiben?
    Antwort: Um Ihre Compliance-Karriere für 2026 voranzutreiben, sollten Sie sich auf die Entwicklungen konzentrieren, die unsere Branche prägen. Dazu gehören die Digitalisierung, die steigende Bedeutung von KI und Machine Learning in der Compliance, sowie neue Technologien wie Blockchain. Fortlaufendes Lernen und die Teilnahme an Schulungen sind unerlässlich, um sich mit diesen neuen Technologien und deren Anwendungen vertraut zu machen. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Fähigkeiten in den Bereichen Risikomanagement und Datenschutz vertiefen.

Schlüsselerkenntnisse

In diesem Beitrag haben wir die zukünftige Rolle des Compliance Officers, die notwendigen Fähigkeiten und die wichtigsten Tools in der Compliance-Branche untersucht. Es ist wichtig, sich mit den neusten Technologien und rechtlichen Entwicklungen vertraut zu machen, um die AnforderungenSuccessfully in der Zukunft zu bewältigen. Ein klares Verständnis der Compliance-Rollen und -Verantwortlichkeiten ist entscheidend, um organisationale Risiken zu minimieren und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen. Matproof kann dabei helfen, Compliance-Aufgaben zu automatisieren und die Effizienz Ihrer Compliance-Funktionen zu steigern. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://matproof.com/contact bei einer kostenlosen Bewertung.

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