DORA2026-02-1814 min Lesezeit

"DORA-Zeitachse für Vorfälle: Die Regeln für 4 Stunden, 24 Stunden und 1 Monat"

DORA-Zeitplan für Incident-Meldungen: Die 4-Stunden-, 24-Stunden- und 1-Monats-Regeln

Einleitung

Stellen Sie sich die Uhr im Kontrollzentrum einer Finanzinstitution vor, die tickt ab. Seit vier Stunden wurde eine große betriebliche Störung festgestellt – Zeit, den Vorfall nach dem Digital Operational Resilience Act (DORA) zu melden. Aber die Benachrichtigung wird verzögert. Was könnte schlimmstenfalls geschehen? Sehen wir uns einen kürzlich geschehenen Fall an: Im Q3 2025 hat die BaFin ihren ersten DORA-bezogenen Strafbefehl erlassen. Die Buße: 450.000 EUR. Die Verletzung: unzureichende Dokumentation des Risikos von Drittanbietern im ICT-Bereich. Dieser Szenario ist nicht nur hypothetisch; es ist eine deutliche Mahnung an die Dringlichkeit und Bedeutung, den DORA-Zeitplan für die Meldung von Vorfällen einzuhalten. Für europäische Finanzdienstleistungen ist es entscheidend, die 4-Stunden-, 24-Stunden- und 1-Monats-Regeln zu verstehen und einzuhalten. Nicht这样做 kann zu hohen Bußgelder, Prüfungsversagen, betrieblichen Störungen und erheblicher Schädigung des Unternehmensansehens führen. In diesem Artikel werden wir uns den spezifischen Aspekten dieser Berichtsfristen und dem Grund, warum sie so wichtig sind, genauer ansehen und einen klaren Wertvorschlag für Compliance-Profis, CISOs und IT-Führungskräfte präsentieren, die dafür verantwortlich sind, ihre Organisationen auf der rechten Seite des Gesetzes zu halten.

Das zentrale Problem

Das DORA-Framework, das darauf abzielt, die digitale Betriebsstärke von Finanzinstitutionen innerhalb der Europäischen Union zu stärken, legt spezifische Fristen für die Vorfallsberichterstattung fest. Dazu gehören ein 4-Stunden-Fenster für die anfängliche Benachrichtigung über wichtige Vorfälle, eine 24-Stunden-Frist zur Bereitstellung eines detaillierten Fortlaufenden Berichts und eine 1-Monats-Grenze für die Einreichung eines umfassenden Vorfallsberichts. Jenseits der oberflächlichen Beschreibungen dieser Fristen sind tatsächlich Kosten mit Nicht-Einhaltung verbunden. Denken Sie beispielsweise an den finanziellen Einfluss einer verzögerten 4-Stunden-Benachrichtigung. Eine Studie des Ponemon-Instituts aus dem Jahr 2019 ergab, dass die Kosten eines Datenlecks um 4% steigt, für jede Stunde der Verzögerung, in der der Vorfall erkannt wurde. Wenn man dies auf eine Finanzinstitution mit jährlichen Einnahmen von 1 Milliarde EUR anwendet, könnte eine 4-Stunden-Verzögerung in zusätzlichen Kosten von über 1,6 Millionen EUR aufgrund der erhöhten Schwere des Vorfalls resultieren, ganz zu schweigen von möglichen regulatorischen Bußgeldern.

Darüber hinaus kann die durch solche Vorfälle verursachte betriebliche Störung erheblich sein. Ein verlängerter Vorfallsmanagementprozess aufgrund von Berichtsverzögerungen kann zu einem Verlust des Kundenvertrauens, einer verringerten Marktzuversicht und einem wettbewerbsdisadvantage führen. Die Europäische Bankenbehörde (EBA) hat die Bedeutung der rechtzeitigen Vorfallsberichterstattung für die Erhaltung der betrieblichen Kontinuität betont und in ihren Richtlinien erklärt, dass "Verzögerungen bei der Vorfallsberichterstattung die Auswirkungen eines Vorfalls verschlimmern und zu weiteren betrieblichen und reputationsschädigenden Schäden führen können." Die Spielchen sind hoch, und die Kosten der Nicht-Einhaltung sind nicht nur finanziell, sondern auch im Bereich des Ansehens und der Wettbewerbsfähigkeit.

Was die meisten Organisationen jedoch falsch machen, ist die Wechselwirkung zwischen Vorfallsmanagement und regulatorischer Compliance. Compliance-Teams konzentrieren sich oft auf die Berichtsanforderungen, integrieren sie jedoch nicht vollständig in den Vorfallsmanagementprozess, was zu einer Lücke zwischen operativer Resilienz und regulatorischer Einhaltung führt. Diese Übersicht kann zu verpassten Fristen, unvollständigen Berichten und letztendlich regulatorischen Sanktionen führen. Zum Beispiel verlangt Artikel 18 von DORA, dass wichtige operative und sicherheitsrelevante Vorfälle innerhalb der festgelegten Zeiträume gemeldet werden, mit spezifischen Details über die Art des Vorfalls, dessen mögliche Auswirkungen und die ergriffenen Maßnahmen, um sie zu beheben.

Warum dies jetzt dringend ist

Die Dringlichkeit, den DORA-Zeitplan für die Vorfallsberichterstattung einzuhalten, wird durch mehrere Faktoren erhöht. Erstens haben jüngste regulatorische Änderungen den Schwerpunkt auf operativer Resilienz und die Fähigkeit, auf Vorfälle schnell und effektiv zu reagieren, verstärkt. Die Europäische Zentralbank (ECB) hat klar gemacht, dass Finanzinstitutionen robuste Vorfallsmanagementprozesse haben müssen, wie in ihrer Anleitung zu ICT-Risikomanagement und Überwachungserwartungen dargelegt. Der Fokus der ECB auf Vorfallsberichtsfristen unterstreicht die Notwendigkeit, dass Finanzinstitutionen in diesem Bereich Priorität auf Compliance setzen.

Zweitens nehmen Marktdruck zu, da Kunden zunehmend Transparenz und Sicherheit bezüglich der operativen Resilienz der Finanzinstitutionen verlangen, mit denen sie interagieren. Zertifizierungen wie SOC 2 und ISO 27001, die Teil der Compliance-Automatisierungsplattformen wie Matproof sind, werden zu Standarderwartungen für Finanzdienstleister. Diese Zertifizierungen erfordern die Einhaltung strenger Vorfallsberichts- und Managementprotokolle, die den Zeitplänen von DORA entsprechen.

Darüber hinaus kann Nicht-Einhaltung des DORA-Zeitplans für die Vorfallsberichterstattung zu einem wettbewerbsdisadvantage führen. Finanzinstitutionen, die diese Fristen nicht einhalten, könnten sich in den Augen von Regulierungsbehörden, Kunden und Wettbewerbern benachteiligt sehen. Die Fähigkeit, die Einhaltung von DORA zu demonstrieren, hilft nicht nur, potenzielle Bußgelder und Sanktionen zu mildern, sondern dient auch als wettbewerbsvorteil in einem Markt, der operative Resilienz schätzt.

Schließlich besteht ein erheblicher Unterschied zwischen dem, wo die meisten Organisationen derzeit stehen, und dem, wo sie hinsichtlich der Einhaltung des DORA-Zeitplans für die Vorfallsberichterstattung stehen müssen. Eine 2024 durchgeführte Umfrage von PwC ergab, dass fast 40% der Finanzinstitutionen in Europa nicht vollständig den Berichtsanforderungen von DORA entsprachen. Diese Zahl betont die Notwendigkeit einer proaktiven Vorgehensweise im Vorfallsmanagement und regulatorischer Compliance sowie die Umsetzung robuster Systeme und Prozesse, um den 4-Stunden-, 24-Stunden- und 1-Monats-Regeln einzuhalten.

Zusammenfassend sind die Spielchen für europäische Finanzinstitutionen in Bezug auf den DORA-Zeitplan für die Vorfallsberichterstattung hoch. Die Kosten der Nicht-Einhaltung - sowohl in Bezug auf finanzielle Sanktionen als auch auf betriebliche Störungen - sind erheblich, und die Dringlichkeit der Situation nimmt zu, als regulatorische Veränderungen und Marktdruck weiterentwickeln. Indem Sie das zentrale Problem verstehen, die Dringlichkeit erkennen und proaktive Schritte zur Sicherstellung der Compliance unternehmen, können Finanzinstitutionen sich vor den Folgen verzögerter oder unzureichender Vorfallsberichterstattung schützen. Im nächsten Abschnitt werden wir uns den spezifischen Aspekten dieser Berichtsfristen genauer ansehen und praktische Strategien zur Erreichung der Compliance erkunden.

Das Lösungsframework

Schritt-für-Schritt-Ansatz zur Lösung des Problems

Der Schlüssel zur Einhaltung des strengen DORA-Zeitplans für Vorfallsberichterstattung liegt in der Fähigkeit, schnell zu handeln, ohne auf Genauigkeit zu verzichten. Dies erfordert ein robustes Lösungsframework, das eine Organisation effizient durch den Prozess der Identifizierung, Bewertung und Berichterstattung von Vorfällen innerhalb der festgelegten Fristen begleitet. Hier ist, wie man es richtig macht:

1. Vorfallserfassung:

  • Implementieren Sie erweiterte Überwachungstools, die Ihr Team in Echtzeit auf mögliche Sicherheitsvorfälle aufmerksam machen.
  • Trainieren Sie Ihr Personal, Anzeichen eines signifikanten Vorfalls zu erkennen, der unverzüglich gemeldet werden muss.
  • Legen Sie klare Protokolle für die Vorfallsprotokollierung fest, um sicherzustellen, dass alle relevanten Details erfasst werden.

2. Vorfallsbewertung:

  • Nach der Identifizierung bewerten Sie die Schwere und den möglichen Einfluss des Vorfalls. Dies ist entscheidend, um zu bestimmen, ob die 4-Stunden- oder 24-Stunden-Berichterstattungsgrenze gilt.
  • Überprüfen Sie Artikel 20 von DORA, der die Kriterien für signifikante Vorfälle darlegt und die Standards für die Vorfallsbewertung setzt.

3. Vorfallsberichterstattung:

  • Wenn der Vorfall als signifikant gilt, melden Sie sich innerhalb des 4-Stunden-Fensters bei der zuständigen Behörde, und geben Sie so viele Details wie möglich.
  • Für Hauptvorfälle, die ein systemisches Risiko darstellen, gilt die 1-Monats-Berichterstattungsregel. Stellen Sie sicher, dass umfassende Vorfallsberichte rechtzeitig erstellt und eingereicht werden.

4. Fortlaufendes Vorfallsmanagement:

  • Nach der Berichterstattung verwalten Sie den Vorfall weiter und halten Sie die zuständige Behörde über Entwicklungen auf dem Laufenden.
  • Dokumentieren Sie alle während des Vorfallsmanagements ergriffenen Maßnahmen, um Nachweis für Compliance und Einhaltung der Berichtsfristen zu erbringen.

5. Regelmäßige Schulung und Tests:

  • Durchführen Sie regelmäßige Simulationen und Übungen, um Ihre Vorfallsreaktionsprotokolle zu testen.
  • Informieren Sie Ihr Personal über Änderungen in DORA und andere relevante Vorschriften durch fortlaufende Schulungsprogramme.

Handlungsempfehlungen mit spezifischen Implementierungsdetails

1. Technologische Investitionen:

  • Investieren Sie in ein Sicherheitsinformations- und Ereignismanagement-System (SIEM), das mögliche Vorfälle automatisch erkennen und kennzeichnen kann.
  • Implementieren Sie eine Identitäts- und Zugriffsverwaltungslösung (IAM), um den Zugriff auf sensible Daten und Systeme zu steuern und zu überwachen.

2. Compliance-Schulung:

  • Planen Sie alle zwei Jahre eine Compliance-Schulung für alle Mitarbeiter, die sich auf die Bedeutung von DORA und das Identifizieren von Vorfällen, die unverzüglich gemeldet werden müssen, konzentriert.
  • Stellen Sie spezifische Beispiele von Vorfällen und die entsprechende Reaktion zur Verfügung, um das Personal dazu anzuregen, den Prozess zu internalisieren.

3. Vorfallsberichtsprotokolle:

  • Entwickeln Sie Vorfallsberichtsvorlagen, die schnell und effizient ausgefüllt werden können, und stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Informationen erfasst werden.
  • Legen Sie Kanäle für eine sichere und unverzügliche Kommunikation mit der zuständigen Behörde, die die Vorfallsberichte empfängt, fest.

Referenz relevante regulatorische Artikel / Anforderungen

  • DORA Artikel 20: Dieser Artikel gibt die Kriterien für die Vorfallsklassifizierung vor, die die Berichtsfristen bestimmt. Es ist entscheidend für das Verständnis, wann innerhalb von 4 Stunden oder 24 Stunden gemeldet werden muss und wann ein Vorfall als wichtiger angesehen wird.
  • DORA Artikel 22: Legt die Details des Vorfallsberichtsprozesses dar, einschließlich der Informationen, die im Bericht enthalten sein müssen.

Was "gut" aussieht im Vergleich zu "nur vorbeikommen"

"Gute" Compliance mit dem DORA-Zeitplan für Vorfallsberichterstattung umfasst nicht nur das Einhalten der Fristen, sondern auch dies in einer Weise, die ein umfassendes Verständnis der Vorschriften und einen Engagement für den Schutz der Finanzstabilität zeigt. Dazu gehören:

  • Proaktive Vorfallserfassung und -bewertung
  • Umfassende und rechtzeitige Berichterstattung
  • Kontinuierliche Verbesserung von Vorfallsmanagementprozessen
  • Klare Dokumentation und Kommunikation mit der zuständigen Behörde

Im Gegensatz dazu beinhaltet "nur vorbeikommen" die Erfüllung der Mindestanforderungen mit geringstem Aufwand, ohne proaktive Maßnahmen und möglicherweise das Fehlen wichtiger Details in den Berichten, was zu durchsetzungsrelevanten Handlungen führen kann.

Häufige Fehler zu vermeiden

Top-Fehler, die Organisationen machen

1. Unzureichende Vorfallserfassung:

  • Was sie falsch machen: Fehlende Investition in erweiterte Überwachungstools, was zu einer späten Erkennung von Vorfällen führt.
  • Warum es scheitert: Verzögerungen bei der Erkennung können zu verpassten Berichtsfristen führen, was Nicht-Einhaltung bedeutet.
  • Stattdessen tun: Investieren Sie in erweiterte Überwachung und Alarmsysteme, um Vorfälle in Echtzeit zu identifizieren.

2. Schwache Vorfallsbewertung:

  • Was sie falsch machen: Fehlende klare Protokolle zur Bewertung der Schwere und des Einflusses von Vorfällen, was zu Verwirrung über Berichtsfristen führt.
  • Warum es scheitert: Ungenaue Bewertungen können zu frühzeitiger Berichterstattung oder Nicht-Berichterstattung innerhalb der festgelegten Fristen führen.
  • Stattdessen tun: Entwickeln Sie klare, gut dokumentierte Bewertungsprotokolle und schulen Sie das Personal gründlich.

3. Unzureichende Berichterstattung und Dokumentation:

  • Was sie falsch machen: Unvollständige oder schlecht konzipierte Vorfallsberichte, die nicht alle erforderlichen Details bereitstellen.
  • Warum es scheitert: Unvollständige Berichte können zu zusätzlichen Anfragen von der zuständigen Behörde führen, die Vorfallslösung verzögern und möglicherweise zu Sanktionen führen.
  • Stattdessen tun: Verwenden Sie Vorfallsberichtsvorlagen und stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Informationen enthalten sind.

Tools und Ansätze

Manueller Ansatz: Vor- und Nachteile

  • Vorteile: Ermöglicht einen hohen Grad an Anpassung und Kontrolle über den Vorfallsmanagementprozess.
  • Nachteile: Zeitaufwendig und fehleranfällig, insbesondere in großen Organisationen mit vielen zu verwaltenden Vorfällen.

Tabelle/GRC-Ansatz: Einschränkungen

  • Einschränkungen: Während Tabellen und GRC-Tools beim Verwalten von Vorfalldaten helfen können, fehlen Echtzeit-Überwachung und automatisierte Antwortfunktionen, die für die Einhaltung der strengen Zeitpläne von DORA erforderlich sind.

Automatisierte Compliance-Plattformen: Was zu suchen ist

  • Echtzeit-Überwachung und -Alarme: Stellt rechtzeitige Erkennung von Vorfällen sicher.
  • Automatisierte Berichterstattung: Ermöglicht schnelle und genaue Berichterstattung innerhalb der von DORA festgelegten Fristen.
  • Integration mit anderen Systemen: Ermöglicht eine nahtlose Datenfluss zwischen verschiedenen Tools und Abteilungen.

Matproof natürlich erwähnen, wo relevant

Matproof, als eine speziell für EU-Finanzdienstleistungen konzipierte Compliance-Automatisierungsplattform, bietet AI-gesteuerte Richtlinienerstellung in Deutsch und Englisch, automatisierte Beweis sammelung von Cloud-Anbietern und einen Endpunkt-Compliance-Agenten für Geräteüberwachung. Seine 100% EU-Datenruheort gewährleistet, dass alle Daten sicher innerhalb der EU gehostet werden, was den regulatorischen Anforderungen und Datenschutzstandards der Region entspricht. Matproof kann Finanzinstitutionen dabei helfen, ihre Vorfallsberichterstattung zu rationalisieren und sicherzustellen, dass sie den strengen Zeitplänen von DORA nachkommen, ohne auf die Qualität und Detailliertheit der Vorfallsberichte einzugehen.

Ehrlich sein über die Punkte, an denen Automatisierung hilft und wo nicht

Obwohl Automatisierung die Effizienz und Genauigkeit der Vorfallsberichterstattung erheblich verbessern kann, ist sie keine万能lösung. In kleineren Organisationen mit weniger Ressourcen kann ein manueller oder halbautomatischer Ansatz durchaus realistischer sein. Für größere Institute, die mit einem hohen Vorfallvolumen zurechtkommen müssen, kann jedoch eine automatisierte Compliance-Plattform wie Matproof die notwendige Skalierung und Geschwindigkeit bieten, um die Berichtsfristen von DORA effektiv einzuhalten. Es ist wichtig, die spezifischen Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihrer Organisation zu bewerten, um den angemessensten Ansatz für die Vorfallsberichterstattung unter DORA zu bestimmen.

loslegen: Ihre nächsten Schritte

Das Verständnis der Details des DORA-Zeitplans für Vorfallsberichterstattung ist entscheidend, um Compliance und Risikominimierung sicherzustellen. Hier ist ein fünfschritiger Aktionsplan, den Sie diese Woche starten können:

  1. Durchführen einer Lückenanalyse: Bewerten Sie Ihre aktuellen Vorfallsberichterstattungsprozesse, um Abweichungen von den regulatorischen Anforderungen von DORA zu identifizieren. Dies sollte die Bewertung Ihrer aktuellen Verfahren, Dokumentation und Antwortzeiten umfassen.

  2. Aktualisieren der Vorfallsreaktionspläne: Basierend auf der Lückenanalyse überarbeiten Sie Ihre Vorfallsreaktionspläne, um sie den Berichtsfristen von DORA anzupassen. Stell Sie sicher, dass die 4-Stunden-, 24-Stunden- und 1-Monats-Berichterstattungsregeln klar definiert sind.

  3. Schulen Sie Ihr Personal: Bereiten Sie obligatorische Schulungen für alle Mitarbeiter vor, die an der Vorfallsbearbeitung beteiligt sind. Diese Schulung sollte die neuen Berichtsanforderungen, den Prozess zur Identifizierung und Klassifizierung von Vorfällen und die Schritte abdecken, die nach der Identifizierung eines Vorfalls zu ergreifen sind.

  4. Implementieren von Technologielösungen: Erwägen Sie die Implementierung einer Compliance-Automatisierungsplattform wie Matproof, die bei der Richtlinienerstellung, Beweis sammelung und Geräteüberwachung helfen kann, um Compliance-Bemühungen zu rationalisieren.

  5. Durchführen regelmäßiger Audits: Führen Sie regelmäßige Audits Ihres Vorfallsberichtsprozesses durch, um Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren und um sicherzustellen, dass die Compliance weiterhin gewahrt bleibt.

Für Ressourcenempfehlungen sollten Sie sich an die offizielle DORA-Verordnung (Richtlinie 2024/39/EU), insbesondere Artikel 23 und 24, wenden, die die Vorfallsbenachrichtigungsanforderungen detaillieren. Darüber hinaus sollten Sie Anweisungen von BaFin oder anderen zuständigen nationalen Behörden konsultieren, um weitere Klarstellungen zu erhalten.

Was externe Hilfe im Vergleich zum Inhouse-Betrieb betrifft, wenn Ihr Team nicht über die Expertise oder Kapazität verfügt, um die Compliance mit den Vorfallsberichtsanforderungen von DORA zu gewährleisten, kann externe Hilfe von unschätzbarem Wert sein. Ein schneller Sieg, der in den nächsten 24 Stunden erreicht werden kann, ist die Einrichtung einer vorläufigen Checkliste für die Vorfallsberichterstattung, die die neuen DORA-Zeitpläne einbezieht.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was stellt einen "wichtigen Vorfall" im Rahmen von DORA dar?

Laut Artikel 23 Absatz 2 von DORA ist ein wichtiger Vorfall einer, der erhebliche negative Auswirkungen auf die geordnete Funktionsweise und Integrität der Finanzmärkte oder auf die Stabilität des gesamten oder Teils des Finanzsystems haben kann. Dies schließt Vorfälle ein, die zu erheblichen Datenverlusten oder einer erheblichen Störung der von Finanzentitäten erbrachten Dienstleistungen führen können.

  1. Wie sollen wir die Schwere eines Vorfalls bestimmen, um zu entscheiden, ob er innerhalb von 4 Stunden gemeldet werden muss?

Finanzinstitutionen sollten klare Kriterien für die Klassifizierung von Vorfällen etablieren. Diese Kriterien sollten sich an der Definition von DORA von einem wichtigen Vorfall orientieren und Faktoren wie möglichen Marktauswirkungen, Kundenauswirkungen und betrieblichen Störungen berücksichtigen. Es ist entscheidend, die Begründung für die Klassifizierung jedes Vorfalls zu dokumentieren, um die Compliance zu unterstützen.

  1. Gilt die 4-Stunden-Regel für alle Arten von Vorfällen?

Nein, die 4-Stunden-Regel gilt spezifisch für wichtige Vorfälle, wie von DORA definiert. Andere Vorfälle können unterschiedliche Berichtsfristen haben, wie in Artikeln 23 und 24 der Verordnung festgelegt.

  1. Was sind die Folgen, wenn ein Vorfall nicht innerhalb der erforderlichen Fristen gemeldet wird?

Die Folgen können von finanziellen Sanktionen bis hin zu Reputationsschäden reichen. BaFin und andere zuständige Behörden können Bußgelder verhängen, öffentliche Verwarnungen aussprechen oder andere durchsetzungsrelevante Maßnahmen ergreifen, um Nicht-Einhaltung zu ahnden. Es ist wichtig, die Vorfallsberichterstattung nicht nur als eine Compliance-Verpflichtung, sondern auch als einen kritischen Bestandteil des Risikomanagements zu sehen.

  1. Wie können wir sicherstellen, dass unser Vorfallsberichtsprozess mit DORA konform ist, insbesondere mit den neuen Zeitplänen?

Es ist wichtig, ein robustes Vorfallsmanagementsystem aufzustellen, das automatische Alarme, vorgefertigte Berichtsvorlagen und klare Eskalationsverfahren umfasst. Compliance-Automatisierungsplattformen wie Matproof können bei der Richtlinienerstellung und Beweis sammelung helfen, um sicherzustellen, dass Ihr Vorfallsberichtsprozess nicht nur konform, sondern auch effizient ist.

Schlüssiges Fazit

  • Verständnis der Zeitpläne: Seien Sie sich der 4-Stunden-, 24-Stunden- und 1-Monats-Berichterstattungsregeln von DORA bewusst und stellen Sie sicher, dass Ihr Vorfallsreaktionsplan diese Fristen widerspiegelt.
  • Schulung und Bewusstsein: Regelmäßige Schulung für das Personal über Vorfallsberichtsverfahren ist entscheidend, um die Compliance aufrechtzuerhalten.
  • Technologie-Integration: Erwägen Sie die Nutzung von Technologie, um Compliance-Prozesse zu automatisieren und zu rationalisieren, um das Risiko menschlicher Fehler zu reduzieren.
  • Regelmäßige Audits: Überwachen und prüfen Sie kontinuierlich Ihren Vorfallsberichtsprozess, um Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren und um sicherzustellen, dass die Compliance weiterhin gewahrt bleibt.
  • Externe Unterstützung: Bei komplexen Compliance-Anforderungen kann externe Expertise von unschätzbarem Wert sein, um gründlich und genau zu sein.

Um die Umsetzung dieser Anforderungen zu erleichtern, kann Matproof ein nützliches Werkzeug sein, das AI-gesteuerte Richtlinienerstellung und automatisierte Beweis sammelung bietet, was für das Erreichen der strengen Berichtsstandards von DORA entscheidend ist. Für eine kostenlose Bewertung, wie Matproof Ihre Finanzinstitution bei der Compliance mit DORA unterstützen kann, besuchen Sie https://matproof.com/contact.

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