csrd2026-02-2412 min Lesezeit

CSRD Wesentlichkeitsanalyse: Von Stakeholder-Interviews bis zum IRO-Register

CSRD Wesentlichkeitsanalyse: Von Stakeholder-Interviews bis zum IRO-Register

Einleitung

Schritt 1: Öffnen Sie die interne Compliance-Aktenordnung und überprüfen Sie, ob Sie Informationen über Ihre wichtigsten Stakeholder haben. Wenn nicht, sammeln Sie diese unverzüglich.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) beeinflusst maßgeblich die Berichterstattungstätigkeiten europäischer Finanzdienstleister. Nach dem Inkrafttreten der CSRD müssen Unternehmen ihre gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen transparenter und detaillierter darstellen. Dies betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern auch KMUs und mittelständische Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Was ist auf dem Spiel? Geldstrafen, Prüfungsschikanen, operative Störungen und das Unternehmensergebnis. Beginnen Sie daher sofort mit dem Sammeln von Informationen über Ihre Stakeholder und die Festlegung ihres IRO-Registers.

Das Kernproblem

Die CSRD stellt eine erhebliche Auseinandersetzung mit der Erstellung und Analyse von Wesentlichkeitsanalysen vor. Tatsächlich werden viele Organisationen dabei verwirrt, die Bedeutung von Stakeholder-Interviews und des IRO-Registers zu erfassen. Sie vergessen oft, dass die gesetzlichen Anforderungen genaue Kenntnisse über die wichtigsten Interessengruppen und deren Bedenken erfordern. Dies hat finanzielle und zeitliche Kosten. Schätzungen zufolge können nichtkonformes Reporting Hunderttausende EUR an Bußgeldern und zusätzlichen Kosten für Compliance-Prüfungen kosten. Darüber hinaus erhöht es das Risiko, dass ein Unternehmen für seine Unzureichlichkeiten zur Rechenschaft gezogen wird, was zu Imageschäden führen kann.

Die Anforderungen der CSRD sind kein bloßes Hintergrundgeräusch. Sie haben rechtliche und strategische Auswirkungen. Sie verlangen nach Klarheit in Bezug auf die Identifizierung und Bewertung der wichtigsten sozialen, ökologischen und finanziellen Faktoren, die die Geschäftstätigkeit beeinflussen. Dazu gehört die Einbindung von Stakeholder-Interviews.

Was ist falsch? Viele Unternehmen neigen dazu, ihre Stakeholder in einer oberflächlichen Weise zu identifizieren. Sie vergessen, die Tiefe und Breite der Beziehungen zu gewährleisten, die für eine vollständige und genaue Analyse erforderlich sind. Aus Sicht der Finanzaufsichtsbehörden wie der BaFin und der BSI ist eine gründliche Stakeholder-Identifikation unerlässlich, um ein verbessertes und für alle Beteiligten transparentes Reporting zu gewährleisten.

Warum dies jetzt dringend ist

Die jüngsten Verordnungsänderungen der EU, insbesondere die CSRD, haben die Notwendigkeit von companies, ihre Stakeholder besser zu identifizieren und einzubinden, noch mal betont. Die Kriterien und Reporting-Standards werden strenger, was die Dringlichkeit für Unternehmen in der Finanzbranche aufzeigt, diese Anforderungen rasch zu erfüllen.

Außerdem wächst der Marktdruck. Kunden und Investoren fordern immer häufiger Nachhaltigkeitszertifikate und verlangen nach Transparenz in Bezug auf die Unternehmensverantwortung. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ihre Stakeholder und ihre Bedenken angemessen zu identifizieren und zu berücksichtigen, riskieren es, an dieser zunehmenden Nachfrage vorbei zu geraten.

Lassen Sie uns einen Blick auf die Situation werfen: Die meisten Unternehmen sind mittlerweile mit der Identifizierung ihrer Hauptstakeholder vertraut. Doch das ist nur der Anfang. Die größere Herausforderung besteht darin, die spezifischen Bedenken und Anliegen dieser Stakeholder zu identifizieren und in die Reporting-Prozesse einfließen zu lassen.

Ein konkretes Beispiel: Ein Finanzdienstleister, der seine Stakeholder nicht ausreichend berücksichtigt, könnte Schwierigkeiten haben, die Anforderungen der Europäischen Aufsichts- undprüfungsbehörde für das Wertpapierwesen (European Securities and Markets Authority, ESMA) zu erfüllen. ESMA verlangt, dass Unternehmen ihre Stakeholder-Identifikations- und -Bewertungsprozesse detailliert dokumentieren und auf Anfrage zugänglich machen.

Das bedeutet, dass Unternehmen gezielt nachweisen müssen, dass sie die wichtigsten Interessengruppen korrekt identifiziert und ihre Bedenken berücksichtigt haben. Dies kann nur erreicht werden, indem man den Wesentlichkeitsprozess gründlich durchführt und ein IRO-Register (Identified Relevant Outflows-Register) erstellt.

Die CSRD wird auch dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Reporting-Methoden aktualisieren müssen. Die Europäische Rechnungslegungsstandard-Setzungsbehörde (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) veröffentlichte die Entwurfssätze der European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die spezifische Anforderungen für die Berichterstattung über Umwelt- und Sozialaspekte enthalten. Unternehmen müssen daher darauf vorbereitet sein, ihre Berichte an diese neuen Standards anzupassen. Dies kann nur erreicht werden, wenn sie ihre Stakeholder korrekt identifiziert und ihre Bedenken im Reporting berücksichtigen.

Die Situation ist daher dringend. Unternehmen müssen sich sofort auf den Weg machen, um ihre Stakeholder-Identifikations- und -Bewertungsprozesse zu verbessern und ein IRO-Register einzurichten. Dies ist notwendig, um den steigenden Anforderungen der CSRD gerecht zu werden und das Risiko von Geldbußen, Prüfungsschikanen und Imageschäden zu verringern. Beginnen Sie also sofort mit dem Sammeln von Informationen über Ihre Stakeholder und der Festlegung ihres IRO-Registers.

Die Lösungsarchitektur

Um die Herausforderungen der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse erfolgreich zu überwinden, bietet es sich an, einen schrittweisen Ansatz zu verfolgen. Hier sind einige konkrete und durchsetzbare Empfehlungen:

Schritt 1: Stakeholder-Identifizierung und Interviewdurchführung
Zunächst ist es unerlässlich, eine detaillierte Stakeholder-Identifizierung durchzuführen. Hierbei sollten Sie alle relevanten Interessengruppen berücksichtigen, die die Geschäftsstrategie Ihres Unternehmens beeinflussen könnten. Dies beinhaltet nicht nur Aktionäre und Kunden, sondern auch Mitarbeiter, Lieferanten, Umweltschutzgruppen und lokale Gemeinschaften.

Schritt 2: Festlegung von Themen und Messindikatoren
Nun, wenn Sie Ihre Stakeholder identifiziert haben, müssen Sie die Themen identifizieren, die für Ihre Organisation relevant sind. Die CSRD-Verordnung Art. 6(1)(b) fordert, dass Sie die Themen identifizieren, die eine "wesentliche Auswirkung" auf die Geschäftsaktivitäten haben. Dies könnten Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen sein. Nachdem diese Themen identifiziert wurden, sollten Sie Messindikatoren für diese Themen festlegen.

Schritt 3: Konsultation und Analyse
Machen Sie Ihre Stakeholder mit den identifizierten Themen und Messindikatoren vertraut und führen Sie Konsultationen durch. Dies kann in Form von Interviews, Umfragen oder Workshops erfolgen. Die Ergebnisse dieser Konsultationen sollten dann zusammen mit Ihren eigenen internen Analysen und der Branchenpraxis analysiert werden, um zu bestimmen, welche Themen als "von wesentlicher Bedeutung" eingestuft werden sollten.

Schritt 4: Sammlung von Belege und Dokumentation
Schließlich sollten Sie Belege und Dokumentationen für die in der Wesentlichkeitsanalyse getroffenen Entscheidungen sammeln. Dies kann interne Berichte, Ergebnisse von Audits oder externen Bewertungen umfassen. Die Dokumentation ist notwendig, um sicherzustellen, dass Ihre Analyse transparent und nachvollziehbar ist und dass Sie sie der Finanzaufsicht zur Verfügung stellen können, wenn erforderlich.

Schritt 5: Umsetzung und Berichterstattung
Nachdem Sie die Themen identifiziert und bewertet haben, sollten Sie diese in Ihren Berichten und Kommunikationskanälen an Ihre Stakeholder reflektieren. Dies beinhaltet eine detaillierte Berichterstattung über die Auswirkungen dieser Themen auf Ihre Geschäftsstrategie, Risiken und Chancen.

Ein "guter" Ansatz zur Wesentlichkeitsanalyse geht über die Einhaltung der Mindestanforderungen hinaus. Er schließt ein, die Stakeholder aktiv einzubinden, eine transparente und umfassende Analyse durchzuführen und die Ergebnisse in der Berichterstattung und Kommunikation zu integrieren. Ein "guter" Ansatz zeigt auch, wie die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse in die strategische Planung und Entscheidungsfindung einfließen.

Häufige Fehler zu vermeiden

Es gibt einige häufige Fehler, die Organisationen bei der Durchführung der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse machen. Hier sind drei, die Sie vermeiden sollten:

Fehler 1: Unvollständige Stakeholder-Identifizierung
Manche Organisationen identifizieren ihre Stakeholder nicht ausreichend gründlich. Sie übersehen wichtige Gruppen wie Lieferanten oder lokal tätige Umweltgruppen. Dies führt dazu, dass die Wesentlichkeitsanalyse unvollständig ist und potenziell wichtige Themen werden übersehen.

Stattdessen sollten Sie eine breite Palette von Stakeholdern identifizieren und sicherstellen, dass alle relevanten Interessengruppen berücksichtigt werden. Verwenden Sie dabei auch die Erfahrungen anderer Organisationen und die Branchenpraxis als Referenz.

Fehler 2: Fehlende Transparenz und Dokumentation
Organisationen, die ihre Entscheidungen und Analysen nicht transparent machen und dokumentieren, werden Schwierigkeiten haben, ihre Ergebnisse zu verifizieren und den Finanzaufsicht zu überzeugen. Dies kann dazu führen, dass ihre Analyse als unzureichend angesehen wird.

Stattdessen sollten Sie Belege und Dokumentationen sammeln und speichern. Dies schließt interne Berichte, Ergebnisse von Audits und externe Bewertungen ein. Verwenden Sie diese Dokumente, um Ihre Entscheidungen zu untermauern und die Transparenz Ihrer Analyse zu erhöhen.

Fehler 3: Fehlende Integration in die strategische Planung
Manchmal integrieren Organisationen die Ergebnisse ihrer Wesentlichkeitsanalyse nicht in ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung. Dies führt dazu, dass die Ergebnisse der Analyse unterbewertet und nicht ausreichend genutzt werden.

Stattdessen sollten Sie die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse in Ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung einfließen lassen. Analysieren Sie, wie die identifizierten Themen Ihre Geschäftsstrategie, Risiken und Chancen beeinflussen, und integrieren Sie diese Erkenntnisse in Ihre Entscheidungen.

Werkzeuge und Ansätze

Bei der Durchführung der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse gibt es verschiedene Ansätze, die Sie verfolgen können. Hier sind einige Pros und Kontra der manuellen und automatisierten Methoden:

Manueller Ansatz
Ein manueller Ansatz zur Wesentlichkeitsanalyse beinhaltet die Identifizierung von Stakeholdern, das Durchführen von Interviews und Konsultationen, die Analyse der Ergebnisse und die Dokumentation. Die Vorteile dieses Ansatzes sind die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Sie können den Prozess an Ihre spezifischen Bedürfnisse und die Größe Ihrer Organisation anpassen.

Allerdings kann dieser Ansatz auch zeitaufwändig und fehleranfällig sein. Um dieser Herausforderung entgegenzuwirken, sollten Sie eine sorgfältige Planung und Organisation des Prozesses sicherstellen und die Beteiligung und Koordination aller relevanten Mitarbeiter gewährleisten.

Automatisierte Compliance-Plattformen
Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse vereinfachen und effizienzieren. Sie bieten Funktionen für die stakeholderbasierte Analyse, die Identifizierung von Themen, die Sammlung von Belegen und die Dokumentation.

Bei der Auswahl einer solchen Plattform sollten Sie auf einige wichtige Funktionen achten. Dazu gehören Benutzerfreundlichkeit, Integration in Ihre bestehenden Systeme, Unterstützung bei der Analyse und Berichterstattung und 100%ige EU-Datenresidenz.

Matproof ist eine solche Compliance-Automatisierungsplattform, die speziell für die EU-Finanzdienstleistungen entwickelt wurde. Sie unterstützt die Erfüllung der Anforderungen der CSRD, DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2. Mit AI-unterstützter Richtliniengenerierung in Deutsch und Englisch und einer Endpunkt-Compliance-Agentur für das Monitoring von Geräten bietet Matproof eine umfassende Lösung für die Einhaltung von Vorschriften. Sie können mehr über Matproof unter https://matproof.com erfahren.

Getting Started: Ihre nächsten Schritte

Die Einhaltung der angepasstenCorporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)-Wesentlichkeitsanalyse stellt eine komplexe, jedoch essentielle Aufgabe dar. Um Ihnen den Start in die richtige Richtung zu helfen, haben wir einen fünfstufigen Aktionsplan entwickelt, den Sie in dieser Woche umsetzen können.

Step 1: Fassen Sie sich ein Gesamtbild

Als erster Schritt sollten Sie sich ein Gesamtbild der CSRD und der damit verbundenen Verpflichtungen verschaffen. Lesen Sie die offiziellen EU-Publikationen und Richtlinien zur CSRD, um sich ein fundiertes Verständnis der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verschaffen.

Aktion: Sehen Sie sich die EU-Verordnung (EU) 2020/852 an und besorgen Sie sich das BaFin-Leitfaden zur CSRD.

Step 2: Stakeholder-Identifizierung

Identifizieren Sie alle relevanten Stakeholder Ihrer Organisation, einschließlich von Investoren, Lieferanten, Kunden und der breiteren Öffentlichkeit. Dies ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Perspektiven in Ihre Analyse einfließen.

Aktion: Erstellen Sie eine Stakeholder-Liste und identifizieren Sie die wesentlichen Interessengruppen, die Sie interviewen oder befragen sollten.

Step 3: Durchführen von Stakeholder-Interviews

Als nächstes sollten Sie mit den identifizierten Stakeholdern Interviews durchführen, um ein umfassendes Verständnis ihrer Erwartungen und Anliegen im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erhalten.

Aktion: Planen Sie Ihre Interviews und stellen Sie sicher, dass Sie sowohl schriftliche als auch persönliche Interviews durchführen, um eine breite Palette an Einstellungen und Meinungen abzudecken.

Step 4: Zusammenstellen des IRO-Registers

Nachdem Sie die Stakeholder-Interviews abgeschlossen haben, sollten Sie die Informationen, die Sie gesammelt haben, in einem Interessengruppenbeziehungsregister (IRO-Register) zusammenstellen. Dies hilft Ihnen dabei, alle wichtigen Informationen und Beziehungen zu überwachen und aufrechtzuerhalten.

Aktion: Beginnen Sie mit der Erstellung Ihres IRO-Registers und aktualisieren Sie es regelmäßig, um sicherzustellen, dass es auf dem neuesten Stand ist.

Step 5: Implementierung und Berichterstattung

Schließlich sollten Sie die Ergebnisse Ihrer Wesentlichkeitsanalyse in Ihre Berichterstattung und interne Entscheidungsfindung einfließen lassen. Dies kann dazu beitragen, dass Ihre Organisation besser auf die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Stakeholder reagieren kann.

Aktion: Integrieren Sie die Ergebnisse in Ihre strategischen Entscheidungen und berichten Sie transparent über Ihre Fortschritte bei der Umsetzung der im IRO-Register festgelegten Aktionen.

Schneller Erfolg innerhalb von 24 Stunden

Ein schneller Erfolg, den Sie erzielen können, besteht darin, dass Sie sich eine Kopie der CSRD-Verordnung besorgen und die relevantesten Artikel und Anhänge lesen, um sich ein fundiertes Verständnis der gesetzlichen Anforderungen zu verschaffen.

Frequently Asked Questions

In diesem Abschnitt werden wir einige häufig gestellte Fragen beantworten, um Ihnen praktische Hinweise zur Umsetzung der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse zu geben.

FAQ 1: Was sind die zentralen Elemente einer CSRD-Wesentlichkeitsanalyse?

Eine CSRD-Wesentlichkeitsanalyse sollte mehrere zentrale Elemente umfassen, wie die Identifizierung der relevanten Stakeholder, das Sammeln von Informationen über ihre Bedenken und Prioritäten, die Bewertung dieser Informationen auf ihrer Bedeutung für die Organisation und schließlich die Integration dieser Erkenntnisse in die Entscheidungsfindung und Berichterstattung. Artikel 7 der CSRD legt detaillierte Anforderungen an die Inhalte der Analyse fest.

FAQ 2: Welche Stakeholder sollten wir berücksichtigen?

Sie sollten alle Stakeholder berücksichtigen, die eine berechtigte Interessen an den Aktivitäten Ihrer Organisation haben. Dies kann Investoren, Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter und auch die breitere Öffentlichkeit umfassen. Artikel 2 der CSRD definiert die verschiedenen Kategorien von Stakeholdern, die in der Analyse berücksichtigt werden sollten.

FAQ 3: Wie viel Zeit sollte für Stakeholder-Interviews aufgewendet werden?

Die Zeit, die für Stakeholder-Interviews aufgewendet werden sollte, hängt von der Größe und Komplexität Ihrer Organisation ab. Jedoch ist es wichtig, ausreichend Zeit einzurichten, um eine umfassende Diskussion der wichtigsten Themen und Bedenken Ihrer Stakeholder zu ermöglichen. Dies kann von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen reichen, je nach der Anzahl der zu interviewenden Stakeholder und der Tiefe der Diskussion.

FAQ 4: Welche Methoden können Sie zur Sammlung von Stakeholder-Einschätzungen verwenden?

Es gibt mehrere Methoden zur Sammlung von Stakeholder-Einschätzungen, darunter schriftliche Befragungen, persönliche Interviews, Workshops und Online-Umfragen. Die Wahl der Methode hängt von den Ressourcen Ihrer Organisation, der Verfügbarkeit der Stakeholder und den spezifischen Anforderungen Ihrer Analyse ab. Es ist wichtig, eine Vielzahl von Methoden zu verwenden, um eine breite Palette von Perspektiven abzudecken.

FAQ 5: Wie können wir sicherstellen, dass unsere Wesentlichkeitsanalyse Compliance gewährleistet?

Um Compliance sicherzustellen, sollten Sie Ihre Analyse stets mit den gesetzlichen Anforderungen der CSRD abgleichen und darauf achten, dass sie alle relevanten Stakeholder und Themen umfasst. Darüber hinaus sollten Sie regelmäßige Überprüfungen durchführen, um sicherzustellen, dass Ihre Analyse auf dem neuesten Stand ist und alle relevanten Entwicklungen und Veränderungen berücksichtigt.

Key Takeaways

Lassen Sie uns die Hauptpunkte dieser Diskussion zusammenfassen:

  • Die CSRD-Wesentlichkeitsanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Corporate Sustainability Reporting Directive und sollte sorgfältig durchgeführt werden.
  • Stakeholder-Einbindung ist entscheidend für die Identifizierung der wichtigsten Themen und Bedenken in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung.
  • Ein Interessengruppenbeziehungsregister (IRO-Register) ist ein wertvolles Tool, um die Beziehungen und Kommunikation mit Ihren Stakeholdern zu überwachen und zu optimieren.
  • Eine effektive Umsetzung der Wesentlichkeitsanalyse kann dazu beitragen, die Transparenz und Glaubwürdigkeit Ihrer Organisation in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu erhöhen.
  • Matproof kann Ihnen dabei helfen, diesen Prozess zu automatisieren und die Compliance mit den Anforderungen der CSRD zu gewährleisten.

Wenn Sie Interesse daran haben, wie Matproof Ihnen bei der Umsetzung der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse helfen kann, besuchen Sie unsere Website unter https://matproof.com/contact, um eine kostenlose Bewertung zu erhalten.

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