csrd2026-02-2413 min Lesezeit

ESRS E4 Biodiversität: Lieferkettenberichterstattung und naturbedingte Risiken

ESRS E4 Biodiversität: Lieferkettenberichterstattung und naturbedingte Risiken

Einführung

In Zeiten der wachsenden Umweltbewusstsein und der sich wandelnden regulativen Anforderungen ist die Berichterstattung über Umweltrisiken und Biodiversität ein Thema, das viele Unternehmen sowohl auf europäischer als auch globaler Ebene in den Brennpunkt rückt. Die Alternative Herangehensweise, die auf einer minimalen Compliance basiert, mag aus Kosten- und Ressourcensicht attraktiv erscheinen. Sie bietet Unternehmen die Möglichkeit, kurzfristig Kosten zu sparen und sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Dennoch deckt diese Ansicht häufig die langfristigen Kosten und Risiken, die mit einem mangelnden Engagement für die Erhaltung von Biodiversität einhergehen, nicht ab. Für europäische Finanzdienstleister bedeutet dies nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Auflagen, sondern auch die Bewältigung von finanziellen Risiken und die Aufrechterhaltung des Unternehmensansehens.

Die Biodiversität ist ein stabilisierendes Element in ökologischen Systemen und hat Auswirkungen auf zahlreiche wirtschaftliche Sektoren, einschließlich der Finanzdienstleistungen. Die Nichtberücksichtigung von Biodiversitätsrisiken kann zu schwerwiegenden finanziellen Verlusten, Prüfungsschwierigkeiten, betrieblichen Störungen und Reputationsschäden führen. Daher ist es entscheidend, dass Unternehmen die ESRS E4-Richtlinie zur Biodiversität und naturbedingte Risiken in ihrer Lieferkettenberichterstattung ernst nehmen.

Grundprobleme

Die Berichterstattung über Biodiversität und naturbedingte Risiken in Lieferketten ist ein komplexes Feld, das viele Unternehmen herausfordert. Die Oberflächenbeschreibung der Probleme reicht nicht aus, um das tatsächliche Ausmaß der finanziellen und operativen Risiken zu verstehen, die mit mangelnder Berücksichtigung dieser Themen einhergehen. Die Realkosten, die Unternehmen durch nicht erkannte und unberücksichtigte Risiken in Bezug auf Biodiversität und deren Auswirkungen auf Lieferketten tragen, sind beträchtlich. Eine Studie des World Economic Forum schätzt, dass der Verlust der Biodiversität bis 2030 jährliche Verluste von bis zu 3,5 Milliarden EUR verursachen könnte, was nicht nur direkten Schaden an den Unternehmen, sondern auch indirekte Auswirkungen auf die Wirtschaft als Ganzes haben kann.

Viele Organisationen neigen dazu, die Bedeutung der Berücksichtigung von Biodiversität und naturbedingten Risiken zu unterschätzen. Sie konzentrieren sich auf reine Compliance-Maßnahmen oder setzen auf eine minimalistische Umsetzung von Berichterstattungsanforderungen. Diese Haltung kann zu einer unzureichenden Risikobewertung und einer fehlenden strategischen Planung führen. Im Kontext der europäischen Finanzdienstleistungen sind hierzulande spezifische Vorgaben gelten, wie sie in der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und dem Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) ESRS dargelegt sind.

Die Nichtberücksichtigung dieser Risiken kann zu schwerwiegenden Folgen führen, wie es das Beispiel der Finanzierung von Projekten zeigt, die zu einer Zerstörung der Biodiversität beitragen. Ein multinationales Bankenunternehmen, das Projekte finanziert, die massive Waldrodungen zur Folge haben, kann nicht nur unter gesetzlichen Strafen leiden, sondern auch unter dem Vertrauen Verlust in seine Kunden und der Öffentlichkeit. Eine Untersuchung der Rainforest Foundation hat gezeigt, dass Unternehmen, die in Projekte investieren, die Waldgebiete zerstören, durch diese Investitionen jährlich Verluste von bis zu 900 Millionen EUR erleiden können.

Die Relevanz dieser Thematik wird durch die europäischen Finanzaufsichtsbehörden wie BaFin und die Europäische Informationssicherheitsagentur (ENISA) betont, die die Bedeutung der Informationssicherheit und der Umsetzung von Datenschutzrichtlinien in den Berichterstattungsprozessen hervorheben. Darüber hinaus werden Finanzdienstleister aufgrund der CSRD verpflichtet, umfassende und transparente Berichte über ihre Auswirkungen auf die Biodiversität und die damit verbundenen finanziellen Risiken zu veröffentlichen.

Warum dies jetzt dringend ist

Die jüngsten regulatorischen Veränderungen in Europa, insbesondere die Anforderungen der CSRD und der Vorgaben des TNFD ESRS, haben die Bedeutung der Biodiversitätsberichterstattung und der Bewertung von naturbedingten Risiken für Finanzdienstleister noch einmal betont. Diese Veränderungen bedeuten, dass Finanzdienstleister in der EU nun verpflichtet sind, umfassende und transparente Berichte über ihre Auswirkungen auf die Biodiversität zu veröffentlichen. Unternehmen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden mit Bußgeldern von bis zu 10 Millionen EUR oder 4 % des jährlichen Weltumsatzes konfrontiert sein, abhängig von welcher Höhe die Strafe schwerer fällt.

Darüber hinaus wächst der Marktdruck auf Unternehmen, um Umwelt- und Biodiversitätszertifikate vorzuweisen. Kunden, Investoren und die breitere Öffentlichkeit verlangen zunehmend nach Nachweisen für die Verantwortung und den Beitrag der Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung. Eine Studie des consulting firms Accenture, dass Unternehmen, die sich als nachhaltig einstufen, durch das Verpassen von Marktchancen jährlich bis zu 15 Milliarden EUR verlieren können.

Die Lücke zwischen der aktuellen Situation, in der sich die meisten Organisationen befinden, und den Anforderungen, denen sie gerecht werden müssen, ist signifikant. Eine Studie des Global Reporting Initiative (GRI) zeigt, dass nur 30 % der Unternehmen ihre Lieferkettenrisiken in Bezug auf Biodiversität ordnungsgemäß identifizieren und bewerten. Dies deutet darauf hin, dass die Mehrheit der Unternehmen noch nicht in der Lage ist, die Anforderungen der CSRD und des TNFD ESRS angemessen zu erfüllen.

Schritt für Schritt rücken wir in eine Ära, in der Biodiversität und naturbedingte Risiken zu zentralen Aspekten der strategischen Planung und Entscheidungsfindung gehören. Die Anpassung an diese neue Realität erfordert von Unternehmen, dass sie ihr Denken und ihre Geschäftspraktiken ändern und sich ernsthaft bemühen, den Herausforderungen der Biodiversität und der damit verbundenen Risiken gerecht zu werden. Die Verzögerung oder das Ignorieren dieser Anforderungen kann zu langfristigen finanziellen und reputativen Schäden führen, die das Geschäftsmodell und die Zukunft des Unternehmens bedrohen.

The Solution Framework

Die Herausforderung der Berichterstattung über Biodiversität in der Lieferkette ist komplex und umfasst eine Vielzahl von Aspekten, die von der Sammlung von Daten bis hin zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben reichen. Um eine umfassende Lösung zu schaffen, ist ein schrittweiser Ansatz notwendig.

Schritt 1: Bedarfsermittlung und Zielsetzung
Um zu beginnen, müssen Sie die spezifischen Anforderungen und Ziele identifizieren, die die ESRS E4 und die CSRD im Zusammenhang mit Biodiversität vorschreiben. Hierbei geht es insbesondere um die Identifizierung und Bewertung von naturbezogenen Risiken in der Lieferkette. «Gutes» in diesem Kontext bedeutet, nicht nur die minimalen Anforderungen zu erfüllen, sondern auch proaktive Maßnahmen zur Reduzierung der negativen Auswirkungen auf die Biodiversität zu ergreifen.

Schritt 2: Risikobewertung
Die Risikobewertung ist entscheidend für die Identifizierung von Schwachstellen in Bezug auf Biodiversität in der Lieferkette. Eine detaillierte Analyse der Lieferkette, einschließlich der Identifizierung von Schlüsselsektoren und -regionen, die von Biodiversitätsrisiken betroffen sind, ist hierbei unerlässlich. In diesem Zusammenhang sollte die Transparenz und das Engagement der Lieferanten in den Fokus genommen werden.

Schritt 3: Strategieentwicklung
Auf der Grundlage der Risikobewertung sollten Sie eine Strategie zur Bewältigung dieser Risiken entwickeln. Dies schließt die Festlegung von Zielen, die Umsetzung von Maßnahmen zur Risikominderung und die kontinuierliche Überwachung der Ergebnisse ein. Die Umsetzung dieser Strategie muss im Einklang mit den Vorgaben der ESRS E4 und der CSRD stehen.

Schritt 4: Berichterstattung und Kommunikation
Eine klare und transparente Berichterstattung über die Maßnahmen und Ergebnisse in Bezug auf Biodiversität ist entscheidend. Dies schließt sowohl interne als auch externe Kommunikationskanäle ein, wie Jahresberichte, Websites und Stakeholdergespräche. Die Berichterstattung sollte detailliert und nachvollziehbar sein und auf die spezifischen Anforderungen der ESRS E4 und der CSRD eingehen.

Schritt 5: Überwachung und kontinuierliche Verbesserung
Die kontinuierliche Überwachung der Implementierung der Biodiversitätsstrategie und die Evaluation der Ergebnisse sind entscheidend, um die Effektivität der Maßnahmen zu gewährleisten und zu verbessern. Dies schließt regelmäßige Audits und die Anpassung der Strategie an neue Erkenntnisse und gesetzliche Änderungen ein.

Common Mistakes to Avoid

Es ist wichtig, auf häufige Fehler zu achten, die Organisationen bei der Umsetzung der Biodiversitätsberichterstattung in der Lieferkette machen. Hier sind die top 5:

  1. Unzureichende Risikobewertung
    Viele Organisationen neigen dazu, die Risikobewertung oberflächlich zu behandeln oder sie vollständig zu übersehen. Dies führt dazu, dass wichtige Risiken nicht identifiziert werden und die Organisationen nicht in der Lage sind, adäquate Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie detaillierte Risikobewertungen durchführen und regelmäßig aktualisieren.

  2. Mangelnde Transparenz in der Lieferkette
    Ohne Transparenz in der Lieferkette können Organisationen nicht effektiv auf Risiken reagieren, die die Biodiversität betreffen. Organisationen, die versuchen, die Transparenz zu verwischen, um Schwachstellen zu verbergen oder Compliancekosten zu reduzieren, scheitern oft an der Pflicht zur Offenlegung von Informationen. Stattdessen sollten Sie eine transparente Lieferkette aufbauen und bestrebungen, Ihre Lieferanten zum Engagement für Biodiversität zu ermutigen.

  3. Unzureichende Berichterstattung
    Die Berichterstattung über Biodiversitätsrisiken und Maßnahmen ist essenziell, aber viele Organisationen berichten unzureichend oder unklar. Dies kann zu einer unzureichenden Kommunikation mit Stakeholdern und einer mangelnden Verständigung der Ergebnisse führen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie klar und transparent berichten und die Anforderungen der ESRS E4 und der CSRD berücksichtigen.

  4. Fehlende strategische Integration
    Biodiversität sollte in das Geschäftsmodell und die strategische Planung integriert werden. Organisationen, die dies übersehen, riesgoieren, dass ihre Maßnahmen nicht ausreichend sind oder nicht nachhaltig sind. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Biodiversität in Ihre strategischen Entscheidungen einbeziehen und kontinuierlich anpassen.

  5. Mangelnde Überwachung und Verbesserung
    Ohne regelmäßige Überwachung und kontinuierliche Verbesserung können Organisationen nicht sicherstellen, dass ihre Maßnahmen zur Bewältigung von Biodiversitätsrisiken effektiv sind. Organisationen, die dies übersehen, können überholte oder ineffektive Strategien aufrechterhalten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie regelmäßige Audits durchführen und Ihre Strategien anpassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Tools and Approaches

Die Umsetzung einer Biodiversitätsberichterstattung in der Lieferkette kann sowohl manuell als auch mithilfe von automatisierten Compliance-Plattformen erfolgen. Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile.

Manuelle Compliance
Der manuelle Ansatz beinhaltet die Sammlung von Daten, die Bewertung von Risiken und die Berichterstattung ohne die Hilfe von Technologie. Dies hat den Vorteil der Flexibilität und Anpassung an individuelle Unternehmensbedürfnisse. Allerdings kann dieser Ansatz zeitaufwendig und fehleranfällig sein, insbesondere in komplexen Lieferketten. Zudem kann er nicht skaliert werden, um die Anforderungen wachsender Unternehmen zu erfüllen.

Automatisierte Compliance-Plattformen
Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof bieten eine effiziente und skalierbare Lösung für die Umsetzung von Biodiversitätsberichterstattung. Sie können die Sammlung von Daten automatisieren, die Bewertung von Risiken erleichtern und die Berichterstattung vereinfachen. Dadurch können sie Zeit sparen, die Genauigkeit erhöhen und die Compliance mit den Anforderungen der ESRS E4 und der CSRD gewährleisten. Wenn Sie eine automatisierte Compliance-Plattform auswählen, sollten Sie auf die folgenden Aspekte achten:

  • Datenintegration: Die Plattform sollte in die bestehenden Systeme Ihres Unternehmens integriert werden können, um eine nahtlose Datensammlung zu ermöglichen.
  • Skalierbarkeit: Sie sollte in der Lage sein, sich an die Bedürfnisse wachsender Unternehmen anzupassen.
  • Kompatibilität: Sie sollte den gesetzlichen Anforderungen der ESRS E4 und der CSRD entsprechen und auf europäischer Ebene operieren.
  • Datensicherheit: Die Plattform sollte 100% in der EU ansässig sein, um Datenschutzbestimmungen zu erfüllen.

Matproof ist eine automatisierte Compliance-Plattform, die speziell für die Bedürfnisse der Finanzdienstleistungsbranche in der EU entwickelt wurde. Es bietet Funktionen wie die Generierung von Richtlinien durch KI, die automatische Sammlung von Beweisen von Cloud-Anbietern und das Monitoring von Endgeräten. Matproof ist 100% in der EU ansässig und bietet eine datenschutzkonforme und skalierbare Lösung für die Umsetzung der Biodiversitätsberichterstattung in der Lieferkette.

Zusammenfassend ist die Umsetzung einer Biodiversitätsberichterstattung in der Lieferkette ein komplexer, aber notwendiger Schritt zur Einhaltung der Anforderungen der ESRS E4 und der CSRD. Ein schrittweiser Ansatz, der auf Risikobewertung, strategischer Integration, Berichterstattung und kontinuierlicher Verbesserung basiert, kann dazu beitragen, die Herausforderungen zu bewältigen und die Compliance sicherzustellen. Dabei sollten Sie auf häufige Fehler achten und die passenden Tools und Ansätze wählen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Getting Started: Ihre nächsten Schritte

Wie Sie beginnen können, ESRS E4 Biodiversität und naturbezogene Risiken in Ihrer Unternehmen zu integrieren, ist entscheidend. Hier ist ein konkreter Fünf-Schritte-Plan, den Sie in dieser Woche umsetzen können.

Schritt 1: Bildung und Sensibilisierung

  • Befassen Sie sich mit dem ESRS E4 und ERSR-Rahmen in der gesamteuropäischen Berichterstattungskultur. Lernen Sie die spezifischen Anforderungen für Biodiversität und naturbezogene Risiken im Kontext Ihrer Branche.

Schritt 2: Interne Evaluierung

  • Beurteilen Sie den aktuellen Stand Ihrer Lieferketten und die damit verbundenen naturbezogenen Risiken. Identifizieren Sie die Bereiche, in denen Ihre Lieferanten und Geschäftspartner möglicherweise verwundbar sind.

Schritt 3: Entwicklung eines Plans

  • Entwickeln Sie einen Plan, wie Sie die Anforderungen des ESRS E4 in Ihre Geschäftsprozesse integrieren können. Beziehen Sie dabei die Compliance-Teams, die Geschäftsführung und die betroffenen Stakeholder ein.

Schritt 4: Implementierung und Monitoring

  • Implementieren Sie die erforderlichen Maßnahmen zur Reduzierung naturbasierter Risiken und zur Verbesserung der Biodiversität. Setzen Sie regelmäßige Überwachungs- und Berichterstattungsmechanismen ein.

Schritt 5: Berichterstattung und Kommunikation

  • Erstellen Sie einen Bericht, der die Fortschritte und die Ergebnisse der Umsetzung des Plans widerspiegelt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stakeholder über die Ergebnisse informiert werden.

Als Ressourcen können Sie sich auch auf offizielle EU-/BaFin-Publikationen beziehen, wie die EU-CSRD, die für die Berichterstattung von Biodiversität relevant ist, und die Empfehlungen der BaFin zur Informationssicherheit und Finanzaufsicht.

In den nächsten 24 Stunden können Sie einen kleinen Erfolg erzielen, indem Sie eine initiale interne Sensibilisierung durchführen und einen internen Expertengesprächskreis einrichten, der sich mit dem Thema Biodiversität und Lieferkettenberichterstattung auseinandersetzt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche spezifischen Anforderungen hat die ESRS E4 für Lieferkettenberichterstattung?
    Laut ESRS E4 (E4.7) müssen Unternehmen die Identifizierung, Bewertung und Verwaltung von naturbedingten Risiken dokumentieren und über deren Auswirkungen auf die Umwelt, Gesellschaft und die Geschäftsmodelle informieren. Dies umfasst auch die Integration dieser Risiken in Entscheidungsprozesse und strategische Planungen.

  2. Wie kann meine Organisation schnell Relevanz für Biodiversität in ihre Geschäftspraktiken integrieren?
    Integrieren Sie Biodiversität in Ihre strategischen Entscheidungen und operationalisieren Sie deren Wichtigkeit in den Geschäftsprozessen. Führen Sie Schulungen für Ihre Mitarbeiter durch und entwickeln Sie interne Richtlinien, die Biodiversität fördern. Setzen Sie auch auf Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern, um die Nachhaltigkeit der Lieferketten zu gewährleisten.

  3. Wie beeinflussen sich die neuen CSRD-Vorschriften auf die Berichterstattung über Biodiversität?
    DieCorporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erfordert, dass große und mittlere Unternehmen, die in der EU tätig sind, detaillierte Berichte über ihre Umweltauswirkungen, einschließlich der Biodiversität, erstellen.Die Vorschriften sind strenger als die bisherigen und fordern eine genaue Überwachung und Berichterstattung über das Management von naturbedingten Risiken.

  4. Was bedeutet die Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) für Unternehmen?
    Die TNFD, ähnlich wie das zukünftige ESRS E4, ist darauf ausgerichtet, Unternehmen dazu zu bringen, ihre Auswirkungen auf die Biodiversität und deren finanziellen Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu berichten. Dies sollte dazu beitragen, dass die Finanzmärkte eine bessere Einschätzung der Naturrisiken erhalten und damit eine nachhaltigere wirtschaftliche Entwicklung fördern.

  5. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Lieferketten in Bezug auf Biodiversität nachhaltig sind?
    Überprüfen Sie regelmäßig die Lieferketten auf Risikopotenziale und entwickeln Sie Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken. Integrieren Sie Biodiversitätskriterien in Ihre Lieferantenbewertungssysteme und implementieren Sie regelmäßige Audits. Verstärken Sie die Zusammenarbeit mit Lieferanten, um gemeinsam nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern.

Key Takeaways

  • Die Berichterstattung über Biodiversität und naturbezogene Risiken ist zunehmend relevant in der EU, und die ESRS E4 bietet einen detaillierten Rahmen dafür.
  • Die Integration dieser Aspekte in Ihre Geschäftspraktiken ermöglicht es, sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Erwartungen Ihrer Stakeholder besser zu erfüllen.
  • Die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern ist entscheidend, um die Nachhaltigkeit der Lieferketten sicherzustellen.
  • Fortlaufende Überwachung und Berichterstattung sind essentiell, um die Effektivität Ihrer Maßnahmen zu gewährleisten und Verbesserungen vorzunehmen.
  • Matproof kann helfen, diese automatisiert zu managen, und bietet die Möglichkeit, eine kostenlose Bewertung Ihres Compliance-Status zu erhalten.

Für weitere Informationen oder eine kostenlose Compliance-Bewertung besuchen Sie https://matproof.com/contact.

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