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Risiko

Lieferkettensicherheit

Das Management von Cybersicherheitsrisiken entlang der gesamten Lieferkette, einschließlich aller Drittanbieter, Softwareanbieter und Servicepartner. Sowohl DORA als auch NIS2 fordern Maßnahmen zur Lieferkettensicherheit zum Schutz vor Kaskadenausfällen und gezielten Angriffen.

Lieferkettensicherheit hat sich nach aufsehenerregenden Vorfällen wie dem SolarWinds-Angriff und der Log4j-Schwachstelle als kritisches Anliegen herauskristallisiert. Sowohl DORA als auch NIS2 legen erheblichen Wert auf das Management von Cybersicherheitsrisiken, die durch die Technologie-Lieferkette entstehen.

DORA verlangt von Finanzunternehmen die Führung detaillierter Register von IKT-Drittanbietern, die Bewertung von Konzentrationsrisiken und die Sicherstellung vertraglicher Schutzmaßnahmen einschließlich Prüfungsrechten und Exit-Strategien. NIS2 fordert ähnlich, dass wesentliche und wichtige Einrichtungen Lieferkettenrisiken in ihren Cybersicherheitsmaßnahmen berücksichtigen.

Effektive Lieferkettensicherheit umfasst Anbieter-Risikobewertungen, kontinuierliche Überwachung der Sicherheitslage von Anbietern, vertragliche Sicherheitsanforderungen, Vorfallsmeldepflichten und regelmäßige Überprüfung der gesamten Lieferketten-Risikolandschaft.

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