ESRS E1-6 Scope 3 GHG Offenlegung: Daten aus Ihrem Wertschöpfungsnetzwerk sammeln
Einführung
Im Jahr 2025 hat eine europäische Finanzierungsgesellschaft aufgrund fehlerhafter Offenlegungen von Scope 3 Treibhausgasemissionen eine Strafe in Höhe von 1,5 Millionen EUR erhalten. Die Verletzung: Die Angaben zu den Wertschöpfungsketten-Emissionen waren unvollständig und nicht nachweisbar. Diesen Fall nutzen wir, um die Situation zu illustrieren, die sich für europäische Finanzdienstleister abzeichnet, wenn sie nicht sofort Maßnahmen zur Konformität ergreifen.
Die ESRS E1-6 Vorschriften (European Sustainability Reporting Standards) sind von entscheidender Bedeutung für europäische Finanzdienstleister, insbesondere im Hinblick auf die Offenlegung von Scope 3 Treibhausgasemissionen. Die Umsetzung dieser Vorschriften ist nicht nur unerläßlich, um den zunehmenden Anforderungen von Investoren und Regulierungsbehörden gerecht zu werden, sondern auch, um operative Störungen, Reputationsschäden und beträchtliche Bußgelder zu vermeiden. In diesem Artikel werden wir tiefgehend in das Kernproblem einsteigen, die dringende Notwendigkeit für sofortige Maßnahmen untersuchen und Ihnen einen klaren Leitfaden bieten, um Ihre Organisation auf den richtigen Pfad zu bringen.
Das Kernproblem
Die Offenlegung von Scope 3 Treibhausgasemissionen ist ein grundsätzlicher Bestandteil der Umweltberichterstattung und wird ständig von europäischen Regulierungsbehörden wie dem Europäischen Aufsichtsausschuss für Wertpapieraufsicht (ESMA) und der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin streng überwacht. Die Europäische Finanzdienstleistungsrichtlinie (CSRD) erweitert die Anforderungen für nicht finanzielle Berichterstattung einschließlich Scope 3 Emissionen, die bislang nicht Bestandteil der Berichtspflichten waren. Diese Veränderungen haben weitreichende Auswirkungen auf die Finanzdienstleister in Europa.
Die Haupthürde bei der Erfassung von Scope 3 Emissionen ist die Komplexität des Wertschöpfungsnetzwerks. Viele Organisationen haben Schwierigkeiten damit, Daten von Lieferanten, Partnern und anderen Stakeholdern in deren Wertschöpfungsketteneffizienz zu erfassen und zu überprüfen. Dies führt nicht nur zu ungenauen und unreifen Angaben in ihren Berichten, sondern kann auch zu einer erhöhten Risikobewertung und potenziellen Bußgeldern führen. Die finanziellen Kosten sind beträchtlich: Eine Untersuchung ergab, dass Organisationen durchschnittlich 10 Millionen EUR pro Jahr verlieren, aufgrund von ineffektiver Datensammlung und -verarbeitung in Bezug auf Scope 3 Emissionen.
Die meisten Organisationen begehen den Fehler, die Bedeutung der Datenerfassung aus ihrem Wertschöpfungsnetzwerk zu unterschätzen. Viele konzentrieren sich darauf, ihre eigenen operativen Emissionen zu reduzieren (Scope 1 und Scope 2), ohne die Auswirkungen ihrer indirekten Emissionen (Scope 3) zu berücksichtigen. Dies kann jedoch zu einer falschen Wahrnehmung führen, da Scope 3 Emissionen in der Regel den größten Teil der Gesamtemissionen ausmachen und daher entscheidend für die volle Transparenz und Verantwortlichkeit eines Unternehmens sind.
Ein weiteres Problem ist die mangelnde Verwendung von automatisierten Tools und Technologien zur Erfassung und Analyse von Daten. Viele Organisationen verlassen sich weiterhin auf manuelle Prozesse, die ineffizient und fehleranfällig sind. Dies führt zu einer verzögerten Berichterstattung und kann zu schwerwiegenden Compliance-Risiken führen.
Warum dies jetzt dringend ist
Die jüngsten regulatorischen Veränderungen, wie die CSRD und die ESRS, haben die Bedeutung von Scope 3 Offenlegungen im europäischen Finanzsektor noch einmal betont. Die_CSRD erfordert, dass und bestimmte große Unternehmen ab 2024 eine umfassende, jährliche Nichtfinanzberichterstattung im Einklang mit ESRS an den Markt bringen. Dies schließt Scope 3 Emissionen ein und bedeutet, dass Organisationen, die nicht in der Lage sind, diese Anforderungen zu erfüllen, nicht nur auf regulatorische Sanktionen stoßen, sondern auch auf eine Abwertung ihrer Marktkapitalisierung.
Der Marktdruck ist ebenfalls zunehmend. Kunden und Investoren fordern zunehmend Nachweis für die Nachhaltigkeit und Verantwortung von Unternehmen. Die CSRD und die ESRS stellen sicher, dass Unternehmen transparent und verantwortlich berichten müssen, was eine große Hürde für Organisationen darstellt, die noch nicht über die notwendigen Systeme und Prozesse verfügen, um dies zu erreichen.
Die Wettbewerbsnachteile von Nichtkonformität sind offensichtlich. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, die neuen Anforderungen zu erfüllen, werden sich in einer schwierigen Position befinden. Sie riskieren nicht nur regulatorische Sanktionen, sondern auch das Vertrauen ihrer Kunden, Investoren und der Öffentlichkeit zu verlieren. Im Gegensatz dazu können Unternehmen, die eine Vorreiterrolle bei der Erfüllung dieser Vorschriften einnehmen, einen signifikanten Wettbewerbsvorteil erlangen, indem sie Transparenz, Verlässlichkeit und Verantwortung demonstrieren.
Die Kluft zwischen dem, wo die meisten Organisationen stehen, und dem, wo sie sein müssen, ist beträchtlich. Eine Studie zeigt, dass 60% der Organisationen in Europa noch keine ausreichenden Systeme haben, um Scope 3 Emissionen effizient zu erfassen und zu melden. Dies bedeutet, dass eine große Anzahl von Unternehmen in Europa der Gefahr ausgesetzt ist, nicht in der Lage zu sein, die neuen Anforderungen zu erfüllen und somit auf regulatorische Sanktionen und negative Marktreaktionen zu stoßen.
Um diese Herausforderungen zu meistern, ist es unerläßlich, dass Organisationen ihre Vorgehensweisen revanchieren und sofort Maßnahmen ergreifen, um ihre Compliance- und Berichterstattungsfähigkeiten zu verbessern. Dies erfordert nicht nur die Implementierung von effizienten Datensammel- und -analysemechanismen, sondern auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern, um eine vollständige und transparente Darstellung der Wertschöpfungsketten-Emissionen zu gewährleisten.
In diesem Artikel werden wir Sie durch die Schritte führen, die Ihre Organisation ergreifen muss, um der Komplexität von Scope 3 Offenlegungen gerecht zu werden und gleichzeitig den Anforderungen der CSRD und ESRS zu entsprechen. Wir werden auf effektive Strategien und Tools eingehen, die Ihnen helfen können, die Herausforderungen zu meistern, die mit der Erfassung von Daten aus Ihrem Wertschöpfungsnetzwerk verbunden sind.
Das Lösungsframework
Ein schrittweiser Ansatz zum Lösen des Problems
Das ESRS E1-6 legt klare Anforderungen an die Offenlegung von Scope 3 GHG-Emissionen fest. Um diese Anforderungen zu erfüllen, bietet es sich an, einen systematischen Ansatz zu verfolgen. Hier sind die wichtigsten Schritte, die Sie unternehmen sollten:
Identifizierung der Wertschöpfungskette: Bevor Sie mit der Sammlung von Daten beginnen, benötigen Sie ein detailliertes Verständnis Ihrer gesamten Wertschöpfungskette. Bereiten Sie eine vollständige Übersicht über alle Stakeholder, Lieferanten und Unternehmensbereiche, die zur Generierung von GHG-Emissionen beitragen. Dies schließt auch Direktverkäufer, Subunternehmer und externe Dienstleister ein.
Risiko- und Auswirkungsbewertung: Bewerten Sie die Emmissionsprofile Ihrer Stakeholder hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen. Hierbei sollten Sie sowohl die Menge der Emissionen als auch die potenziellen Risiken für Ihre Unternehmensstrategie berücksichtigen.
Datensammlung und -verwaltung: Sammeln Sie Daten über die Emissionen Ihrer Stakeholder. Dies kann von manuellen Anfragen bis hin zur Integration von APIs reichen, die von Cloud-Dienstleistern bereitgestellt werden. Es ist wichtig, die Datenqualität und -aktualität zu gewährleisten.
Validierung und Berichterstattung: Überprüfen Sie die gesammelten Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Verwenden Sie dann die validierten Daten, um Ihre Emissionen gemäß den ESRS E1-6-Richtlinien zu berichten. Dies kann im Rahmen der zukünftigen CSRD Scope 3-Berichterstattung erforderlich sein.
Fortschrittskontrolle und Kontinuitätsmanagement: Schaffen Sie einen Prozess, der es ermöglicht, den Fortschritt bei der Minderung von Scope 3-Emissionen kontinuierlich zu überwachen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Handlungsempfehlungen mit spezifischen Implementierungsdetails
Im Folgenden einige spezifische Handlungsempfehlungen, die Sie bei der Umsetzung befolgen sollten:
Risikobewertung: Bewerten Sie regelmäßig die Risiken, die von Scope 3-Emissionen für Ihr Unternehmen ausgehen können. Dies kann mittels Risikobewertungstools geschehen, die von externen Beratern oder Compliance-Plattformen wie Matproof angeboten werden.
Datenintegration: Wenn Sie Cloud-Dienste nutzen, integrieren Sie APIs, um Daten effizient zu sammeln. Matproof kann dabei helfen, die APIs mit Cloudanbietern zu verbinden und die Datensammlung zu automatisieren.
Validierung: Stellen Sie sicher, dass die gesammelten Daten von unabhängigen Experten validiert werden, um die Berichterstattungsergebnisse zu bestätigen.
Transparenz: Veröffentlichen Sie Ihre Scope 3-Daten in Ihrem. Dies kann den Glaubwürdigkeitsgrad Ihrer Anstrengungen zur Klimaberichterstattung erhöhen.
Was bedeutet "gut" im Vergleich zu "nur ausreichend"
"Gut" bedeutet, dass Sie nicht nur die minimalen Anforderungen erfüllen, sondern auch proaktive Maßnahmen ergreifen, um Ihre Scope 3-Emissionen zu reduzieren und sie transparent zu kommunizieren. Dies kann umfassen:
- Die Entwicklung von Reduktionsstrategien für hohemissionsintensive Stakeholder in Ihrer Wertschöpfungskette.
- Die Umsetzung von Engagement- und Förderprogrammen für Lieferanten zur Reduzierung ihrer emissionsintensiven Aktivitäten.
- Die regelmäßige Überprüfung der Datenqualität und -aktualität, um eine präzise und zuverlässige Berichterstattung sicherzustellen.
Häufige Fehler, die zu vermeiden sind
Top 3-5 Fehler, die Organisationen machen
- Unzureichende Datenqualität: Viele Organisationen sammeln Daten, ohne ihre Qualität und Genauigkeit zu überprüfen. Das kann zu einer unzureichenden Berichterstattung über ihre Scope 3-Emissionen führen.
Was Sie stattdessen tun sollten: Verwenden Sie automatisierte Validierungstools, um die Richtigkeit der gesammelten Daten sicherzustellen. Matproof kann dabei helfen, die Qualität Ihrer Daten kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern.
- Unzureichende Stakeholder-Engagement: Ohne die Zusammenarbeit Ihrer Stakeholder können Sie es schwer haben, die für die Berichterstattung über Scope 3-Emissionen erforderlichen Daten zu erhalten.
Was Sie stattdessen tun sollten: Engagieren Sie sich aktiv mit Ihren Stakeholdern und ermutigen Sie sie, ihre eigenen Emissionen zu reduzieren und transparent zu kommunizieren.
- Fehlende Transparenz: Einige Organisationen sind nicht ehrgeizig genug, wenn es darum geht, ihre Scope 3-Daten öffentlich zu machen.
Was Sie stattdessen tun sollten: Veröffentlichen Sie regelmäßig Berichte über Ihre Scope 3-Emissionen und zeigen Sie auf, welche Maßnahmen Sie zur Reduzierung dieser Emissionen ergreifen.
Tools und Ansätze
Manueller Ansatz: Vor- und Nachteile, wann er funktioniert
Der manuelle Ansatz zur Sammlung von Scope 3-Daten kann bei kleinen Organisationen oder in Fällen funktionieren, in denen die Datenmenge gering ist. Jedoch kann er bei größeren Organisationen und komplexeren Wertschöpfungsketten zeitaufwändig und fehleranfällig sein.
Vorteile: Es gibt weniger Abhängigkeit von Technologie, was bei kleinen Organisationen mit begrenzten Ressourcen hilfreich sein kann.
Nachteile: Es kann zu einem erhöhten Risiko von Fehlern führen, da manuelle Prozesse oft fehleranfälliger sind als automatisierte Prozesse. Außerdem kann es bei einer großen Menge an Stakeholdern und Daten schwierig sein, die notwendige Transparenz und Effizienz zu gewährleisten.
Tabellenkalkulations-/GRC-Ansatz: Grenzen
Die Verwendung von Tabellenkalkulationstools und Governance, Risk and Compliance (GRC)-Systemen kann bei der Organisation und Verwaltung von Daten helfen. Jedoch haben diese Ansätze ihre Grenzen.
Einschränkungen: Sie können bei der automatisierten Sammlung und Validierung von Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette nicht mit leistungsfähigen Compliance-Plattformen mithalten.
Automatisierte Compliance-Plattformen: Was zu suchen ist
Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können bei der Erfüllung der Anforderungen an Scope 3 GHG-Berichterstattung hilfreich sein.
Was zu suchen ist: Auf einer solchen Plattform sollten Sie nach folgenden Funktionen suchen:
- Automatische Sammlung und Validierung von Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette.
- Integration von APIs, um Daten von Cloud-Dienstanbietern zu erhalten.
- Einfache Berichterstellung und Veröffentlichung von Scope 3-Daten.
- Fortlaufende Überwachung und Validierung der Datenqualität.
Wo Automatisierung helfen kann: Bei der Sammlung und Validierung von Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette und bei der Überwachung der Datenqualität.
Wo sie nicht helfen kann: Bei der Entwicklung von strategischen Reduktionsstrategien für Stakeholder oder bei der direkten Kommunikation mit Stakeholdern.
Mithilfe dieses Lösungsframeworks können Sie die Anforderungen an die Scope 3 GHG-Berichterstattung nach ESRS E1-6 wirksam angehen und die Transparenz Ihrer Organisation hinsichtlich ihrer emissionsintensiven Aktivitäten erhöhen.
Beginnen Sie: Ihre nächsten Schritte
Um die Offenlegung von Scope 3 GHG-Emissionen gemäß ESRS E1-6 und der CSRD erfolgreich umzusetzen, empfiehlt es sich, ein handlungsorientiertes Vorgehen zu verfolgen. Hier sind fünf Schritte, die Sie in dieser Woche umsetzen können:
Risikoanalyse Ihres Wertschopfungsnetzwerks: Beginnen Sie mit einer detaillierten Analyse Ihrer Lieferkette, um die Bereiche zu identifizieren, die am stärksten zu Scope 3-Emissionen beitragen. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur Ihre direkten Zulieferer, sondern auch diejenigen, die indirekt an Ihrem Wertschopfungsprozess beteiligt sind.
Erfassen von Daten und Messung von Emissionen: Sammeln Sie relevante Daten aus Ihren Wertschopfungsnetzwerken. Dies kann von Energieverbrauchsdaten über den Verbrauch von Ressourcen bis hin zur Abfallentsorgung reichen. Die Verwendung von automatisierten Tools wie Matproof kann diesen Prozess erheblich erleichtern.
Prinzipien der CSRD und ESRS berücksichtigen: Informieren Sie sich ausführlich über die Anforderungen der CSRD und ESRS, insbesondere in Bezug auf die Offenlegung von Scope 3-Emissionen. Die offiziellen Veröffentlichungen der EU, wie die CSRD-Verordnung und ESRS-Rahmenbedingungen, sollten hierbei Grundlage Ihrer Recherche sein.
Mit externen Experten zusammenarbeiten: Wenn Sie sich unsicher sind oder spezielle Unterstützung benötigen, sollten Sie in Betracht ziehen, externe Experten zu engagieren. Dies kann spezialisierte Beratungsfirmen oder Compliance-Dienstleister sein, die sich mit der Ermittlung und Offenlegung von Scope 3-Emissionen auskennen.
Erstellen eines Aktionsplans: Entwickeln Sie einen detaillierten Aktionsplan, der Ihre Maßnahmen zur Sammlung von Daten, zur Berichterstattung und zur kontinuierlichen Verbesserung Ihrer Scope 3-Offenlegungen festschreibt. Beziehen Sie hierbei auch die Anpassung Ihrer strategischen Ziele und operativen Prozesse ein.
Zur Unterstützung Ihres Vorgehens empfehlen wir die Verwendung offizieller Publikationen wie der "Rahmenbedingungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS)" und der Verordnung (EU) 2022/2392 zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Hierbei handelt es sich um die zentralen Dokumente, die die gesetzlichen Anforderungen in dieser Materie detailliert beschreiben.
Sollten Sie sich entscheiden, die Offenlegung von Scope 3-GHG-Emissionen in-house zu gestalten, achten Sie darauf, dass Ihre Teams über die notwendige Expertise und Ressourcen verfügen. Im Zweifelsfall ist die Zusammenarbeit mit externen Experten ratsam, um die Genauigkeit und die Rechenschaftspflicht Ihrer Offenlegungen zu gewährleisten. Ein schneller Erfolg, den Sie in den nächsten 24 Stunden erzielen können, besteht darin, eine erste Zusammenkunft Ihres Teams einzuberufen, um die notwendigen Schritte und die Verantwortlichkeiten zu klären.
Häufig gestellte Fragen
Hier sind einige häufig gestellte Fragen rund um die Themen ESRS E1-6, Scope 3 GHG-Offenlegung und die CSRD:
Welche sind die Hauptunterschiede zwischen Scope 1, Scope 2 und Scope 3-Emissionen?
Scope 1-Emissionen beziehen sich auf direkt von Ihrer Organisation verursachte Emissionen, wie z.B. die Verbrennung von Treibstoffen in ihren Fahrzeugen. Scope 2-Emissionen betreffen indirekte Emissionen, die durch den Einsatz von Elektrizität, die von Dritten erzeugt wurde, entstehen. Scope 3 umfasst alle anderen indirekten Emissionen, wie sie im Zusammenhang mit Liefer- und Logistikprozessen, der Produktion von eingekauften Waren und Dienstleistungen oder den Verbrauch von Ausgangsstoffen auftreten.Wie wichtig sind Scope 3-Emissionen im Hinblick auf die gesamte_ENVision 2030 und die Ziele der Pariser Klimaabkommen?
Scope 3-Emissionen können in vielen Fällen den größten Beitrag zu den gesamtenen leisten und sind daher entscheidend für die Umsetzung der Ziele der Pariser Klimaabkommen. Sie sind ein zentraler Bestandteil der Bemühungen um eine nachhaltige und klimaneutrale Wirtschaft und sind daher ein wesentlicher Faktor für die Umsetzung der Vision 2030 der EU.Welche Herausforderungen birgt die Sammlung von Daten für Scope 3-Emissionen?
Die Sammlung von Daten für Scope 3-Emissionen birgt mehrere Herausforderungen, darunter die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Stakeholdern in der Lieferkette, die unterschiedliche Datenqualität und -verfügbarkeit sowie die Komplexität bei der Berechnung und Berichterstattung der Emissionen. Eine strukturierte und transparente Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern ist daher entscheidend für den Erfolg.Wie kann ich sicherstellen, dass die von mir bereitgestellten Scope 3-Emissionsdaten genau und verlässlich sind?
Um die Genauigkeit und Verlässlichkeit Ihrer Scope 3-Emissionsdaten zu gewährleisten, sollten Sie einen detaillierten Datensammlerprozess einrichten, der die Einbeziehung von Stakeholdern in Ihrer Lieferkette umfasst, die Verwendung von automatisierten Tools für die Datensammlung und -prüfung vorsieht und regelmäßige Überprüfungen und Validierungen der Daten durch externe Experten vornimmt.Wann sollte ich davon nachdenken, externe Dienstleister für die Offenlegung von Scope 3-Emissionen einzusetzen?
Sie sollten in Betracht ziehen, externe Dienstleister einzusetzen, wenn Sie über keine ausreichende interne Expertise verfügen, wenn die Komplexität der Datensammlung und -berichterstattung sehr hoch ist oder wenn Sie eine unabhängige Validierung Ihrer Offenlegungen benötigen. Externe Dienstleister können hierbei eine wertvolle Unterstützung darstellen, insbesondere wenn es um die Einhaltung strenger gesetzlicher Anforderungen geht.
Schlüsselerkenntnisse
Zusammenfassend sind hier die wichtigsten Punkte, die Sie aus diesem Artikel mit sich nehmen sollten:
- Die Offenlegung von Scope 3 GHG-Emissionen ist ein zentraler Bestandteil der CSRD und hat große Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung Ihrer Organisation.
- Eine gründliche Analyse Ihres Wertschopfungsnetzwerks und die Schaffung eines klaren Aktionsplans sind entscheidend für den Erfolg.
- Die Zusammenarbeit mit externen Experten kann dabei helfen, die Komplexität und den Aufwand zu reduzieren und die Genauigkeit Ihrer Offenlegungen zu erhöhen.
- Matproof kann Ihnen dabei helfen, diesen Prozess zu automatisieren und die Anforderungen der CSRD und ESRS effektiv zu erfüllen. Für eine kostenlose Bewertung besuchen Sie https://matproof.com/contact.