Matproof vs Vanta: EU-First Compliance vs US-Centric Platform
Einleitung
Ein Insider-Wissen steht im Compliance-Bereich immer in weiter Ferne zu derlei, was alltäglich im Marketing verheißt. Einer der Grundregeln ist, dass Konformitätslösungen, die sich auf die europäischen Finanzdienstleistungen spezialisiert haben,{}) oft besser auf die besonderen Anforderungen dieser Branche zugeschnitten sind. Dies mag zunächst gegen die weit verbreitete Weisheit scheinen, die lieber auf allgemeine Lösungen und multinationale Anbieter setzt, doch dies hat sich als kritisch für europäische Finanzinstitute erwiesen.
Dieser Ansatz bedeutet, dass europäische Finanzdienstleister, die ihre Compliance auf die Füße gestellt haben und sich auf die EU-Regelwerke und -Richtlinien konzentrieren,{} häufig vor Vorfällen wie Bußgeldern, Audit-Misserfolgen, Betriebsunterbrechungen und Reputationsschäden geschützt sind. Die finanziellen und operationalen Risiken sind hoch und können schwerwiegende Folgen haben. In diesem Artikel werden wir daher die Unterschiede zwischen zwei Compliance-Plattformen analysieren: Matproof, einer speziell für den europäischen Markt entwickelten Lösung, und Vanta, einem US-zentrierten Anbieter.
Daszentrale Problem
Die Oberflächenbeschreibungen von Compliance-Plattformen sind oft weit davon entfernt, den tatsächlichen Bedarf der Organisationen zu erfassen. Die Realität sieht anders aus: Unternehmen verlieren Millionen von EUR an Bußgeldern und verlorenem Umsatz, weil sie den Anforderungen der EU-Aufsichtsbehörden nicht gerecht werden können. Sie verschwenden Zeit in der Vorbereitung auf Audits, und das Risiko, Opfer von Cyberangriffen zu werden, nimmt stetig zu. Eine detaillierte Analyse zeigt, dass viele Organisationen einfach die falschen Dinge messen und Prioritäten setzen.
Ein Beispiel hierfür ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Eine Studie hat gezeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen nicht in der Lage ist, die DSGVO innerhalb der vorgegebenen Fristen umzusetzen. Dies hat nicht nur finanzielle, sondern auch imageträchtige Folgen. Ein Verstoß gegen die DSGVO kann Bußgelder von bis zu 20 Millionen EUR oder 4 % des jährlichen weltweiten Umsatzes bedeuten, je nachdem, was größer ist. Auf diese Weise kann eine nicht durchgeführte Compliance-Maßnahme Millionen von EUR kosten.
Ein weiteres Beispiel ist die Umsetzung der Verordnung über die Bankenaufsicht (DORA). Nach den aktuellen Vorgaben müssen Finanzinstitute eine umfassende Risikobewertung vorlegen, die alle relevanten Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit abdeckt. Hierbei wird auf die spezifischen Anforderungen der BaFin und der Europäischen Aufsichtsbehörden geachtet. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, diese Anforderungen zu erfüllen oder die Vorgaben nicht ernst nehmen, werden mit massiven Bußgeldern und schwerwiegenden betrieblichen Problemen konfrontiert.
Warum dies jetzt dringend ist
Die jüngsten rechtlichen Änderungen und die verstärkte Kontrolle durch europäische Aufsichtsbehörden haben die Bedeutung einer robusten Compliance-Strategie erhöht. Die Kunden erwarten nicht nur, dass ihre Finanzdienstleister die geltenden Gesetze einhalten, sondern sie verlangen auch nach den entsprechenden Zertifizierungen. Die Marktanforderungen haben sich somit verändert, und die Kompatibilität mit EU-Regelungen ist zur entscheidenden Wettbewerbsvoraussetzung geworden.
Die Wettbewerbsdisziplin in der Finanzbranche ist nach wie vor hoch, und nicht-konforme Anbieter geraten unter Druck. Jede Verzögerung oder Unterbrechung der Geschäftstätigkeit kann zu einer Ungleichbehandlung im Markt führen und den Kundenverlust nach sich ziehen. Es besteht ein klares Anforderungsgefälle: Die meisten Organisationen haben sich noch nicht an die neue angepasst und müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.
In diesem Kontext bietet der Vergleich von Matproof und Vanta tiefe Einblicke in die Unterschiede von Compliance-Lösungen, die speziell für den EU-Markt entwickelt wurden und solche, die ihren Ursprung in den USA haben. Sie lernen, wie wichtig es ist, sich auf die spezifischen Anforderungen des europäischen Marktes zu konzentrieren und welche Vorteile eine EU-zusteztigte Compliance-Plattform wie Matproof bieten kann.
Die Lösungsarchitektur (ungefähr 400 Wörter)
Als Compliance-Profis wissen Sie, dass es nicht nur darum geht, Maßnahmen zu treffen, sondern auch sicherzustellen, dass sie effektiv sind. Um die Compliance mit den Vorgaben des DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2 zu gewährleisten, benötigen Sie eine umfassende Lösungsarchitektur. Hier sind die Schritte, die wir empfehlen:
Risikobewertung: Identifizieren Sie zuerst Ihre spezifischen Risiken, indem Sie die Geschäftsprozesse und Technologien analysieren. Verweisen Sie dabei auf Artikel 28 der DORA, der die Einhaltung von Risikomanagementstandards vorschreibt.
Richtlinienerstellung: Schreiben Sie auf der Grundlage Ihrer Risikobewertung spezifische Compliance-Richtlinien. Diese sollten nicht nur lang und umfassend sein, sondern auch anwendbar. Die Richtlinien sollten spezifische Handlungsanweisungen enthalten, die von den Mitarbeitern leicht umgesetzt werden können.
Implementierung: Setzen Sie die festgelegten Richtlinien um. In diesem Schritt ist es wichtig, kontinuierlich Feedback einzuholen und die Implementierung anzupassen, falls erforderlich.
Überwachung und Berichterstattung: Überwachen Sie die Umsetzung Ihrer Compliance-Richtlinien und berichten Sie regelmäßig über den Fortschritt. Dies ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Sie jederzeit den aktuellen Gesetzen und Vorschriften entsprechen.
Kontinuierliche Verbesserung: Compliance ist kein "einmaliger" Prozess, sondern ein fortlaufender. Setzen Sie kontinuierliche Verbesserungsprozesse ein, um Ihre Compliance weiter zu verbessern und aufrechtzuerhalten.
Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung ist, wenn Sie eine automatisierte Lösung wie Matproof nutzen, um Ihr Compliance-Risiko zu bewerten, Richtlinien zu generieren und beizuhalten, und evidenzbasierte Berichte zu erstellen. "Nur vorbeikommen" bedeutet hingegen, dass Sie Mindeststandards einhalten und möglicherweise den Complianceprozess nicht optimal nutzen.
Häufige Fehler, denen Sie aus dem Weg gehen sollten (ungefähr 300 Wörter)
Zuallererst: Verzerrte Prioritäten. Manche Organisationen konzentrieren sich auf die Erfüllung von Compliance-Pflichtministerien und vergessen, die tatsächlichen Risiken zu bewerten und zu managen. Stattdessen sollten Sie sich auf die Identifizierung und Beurteilung von Risiken konzentrieren und dann spezifische Maßnahmen ergreifen.
Zweitens: Übermäßiges Verlassen auf Papierkram. Die Erstellung umfangreicher Compliance-Dokumente ist kostspielig und ineffizient. Es ist besser, praxisnahe Handlungsanweisungen zu erstellen und die Implementierung kontinuierlich zu überwachen und anzupassen.
Drittens: Fehlinterpretation von Gesetzen und Vorschriften. Oftmals versuchen Organisationen, Gesetze und Vorschriften so zu interpretieren, dass sie sie für ihre Zwecke nutzen können. Stattdessen sollten Sie sich an die wörtlichen Gesetzes- und Vorschriftstexte halten und spezifisch auf die Anforderungen eingehen.
Viertens: Unzureichende Mitarbeiterbildung. Ohne eine gut informierte und geschulte Mitarbeiterbasis wird eine Organisation Schwierigkeiten haben, Compliance-Standards aufrechtzuerhalten. Investieren Sie in Schulungen und sensitivieren Sie Ihre Mitarbeiter auf die Bedeutung von Compliance.
Fünftens: Fehlalarme und falsche Priorisierung von Risiken. Dies kann dazu führen, dass sich eine Organisation auf falsche oder übertriebene Risiken konzentriert und die wirklich wichtigen vernachlässigt. Um dies zu verhindern, sollten Sie ein umfassendes Risikomanagementsystem implementieren, das kontinuierlich überwacht und bewertet.
Werkzeuge und Ansätze (ungefähr 400 Wörter)
Manuelle Ansätze: Sie haben ihre Vorzüge, insbesondere in Umgebungen mit begrenzter Komplexität. Sie sind flexible und anpassbar. Allerdings sind sie zeitaufwändig und fehleranfällig. Sie erfordern auch eine hohe Menge an manueller Arbeit, was die Effizienz und die Genauigkeit beeinträchtigen kann.
Tabellenkalkulations-/GRC-Systeme: Diese bieten mehr Struktur und Automatisierung als rein manuelle Ansätze. Sie sind jedoch oft auf spezifische Zwecke beschränkt und können Schwierigkeiten haben, sich an die Bedürfnisse einer wachsenden Organisation anzupassen. Sie können auch zu einem Datensilo führen, da sie nicht immer leicht mit anderen Systemen und Datenquellen zusammenarbeiten können.
Automatisierte Compliance-Plattformen: Sie bieten die höchste Ebene der Automatisierung und effizienten Verwaltung. Sie sind skalierbar, bieten ein hohes Maß an Flexibilität und sind in der Lage, sich an die sich ändernden Compliance-Anforderungen anzupassen. Plattformen wie Matproof bieten auch die Möglichkeit, Daten vollständig in der EU zu verwalten und Compliance-Richtlinien in deutscher und englischer Sprache zu generieren.
Beim Auswählen einer automatisierten Compliance-Plattform sollten Sie darauf achten, dass sie die Fähigkeit hat, die gesamte Compliance-Journey abzudecken – von der Risikobewertung bis hin zur evidenzbasierten Berichterstattung. Sie sollte auch in der Lage sein, Daten von Cloud-Anbietern automatisch zu sammeln und Geräte zu überwachen. Matproof ist hierbei ein gutes Beispiel, da es speziell für die Anforderungen der EU-Finanzdienstleister konzipiert wurde und eine 100%ige Datenresidenz in der EU bietet.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Automatisierung nicht alle Probleme lösen kann. Sie ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, die Effizienz zu erhöhen und die Genauigkeit von Berichten zu verbessern. Sie hilft auch dabei, die Compliance kontinuierlich aufrechtzuerhalten und auf ändernde Gesetze und Vorschriften zu reagieren. Dennoch ist es unerlässlich, einen fundierten menschlichen Input zu haben, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Automatisierung sinnvoll einzusetzen.
Getting Started: Ihre nächsten Schritte (300 Worte)
Egal, ob Sie sich im Compliance-Bereich neu einbringen oder Ihre bestehenden Praktiken überarbeiten möchten, hier ist ein konkreter 5-Schrittes-Plan, den Sie in dieser Woche umsetzen können:
Bestehende Ansätze bewerten: Überprüfen Sie Ihre aktuelle Compliance-Infrastruktur. Sie sollten sich auf die Kernfunktionen konzentrieren, um festzustellen, wo Verbesserungen erforderlich sind.
Regelwerk durchstöbern: Lesen Sie die offiziellen Veröffentlichungen der EU, BaFin und anderer Finanzaufsichtsbehörden. Hier finden Sie die umfassendste und aktuellste Regulierungsinformation.
Compliance-Automation identifizieren: Ermitteln Sie, welche Aspekte der Compliance-Automatisierung am besten zu Ihrem Unternehmen passen. Denken Sie an die Anforderungen von DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2.
Externe Unterstützung erforschen: Bewerten Sie, ob es für Ihre Organisation sinnvoll ist, externe Hilfe einzuholen, insbesondere, wenn Sie auf spezialisierte Technologie oder Expertenwissen angewiesen sind.
Erste Maßnahmen ergreifen: Schaffen Sie in den nächsten 24 Stunden einen kleinen Erfolg – sei es das Einrichten eines Endpunkt-Compliance-Agents oder das Starten einer automatisierten Beweisfuhrungs-Kampagne.
Als Ressourcen können Sie sich die Veröffentlichungen der BaFin und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu Rate ziehen, die detaillierte Informationen über nationale und europäische Vorgaben liefern.
Häufig gestellte Fragen (400 Worte)
Frage 1: Wie beurteilen Sie den Unterschied zwischen einer US-zentrierten und einer EU-geführten Compliance-Lösung?
In der Tat ist es entscheidend, die regionale Ausrichtung einer Compliance-Lösung zu beurteilen. Eine US-zentrierte Plattform wie Vanta könnte sich auf US-amerikanische Gesetze und Normen konzentrieren, während Matproof speziell auf die Bedürfnisse der EU und ihrer Finanzdienstleister zugeschnitten ist. Diese Konzentration ermöglicht es Matproof, sich genau auf die Anforderungen von DORA, GDPR und anderer europäischer Vorschriften zu konzentrieren, wie es beispielsweise Artikel 28 Absatz 2 der DORA vorschreibt.
Frage 2: Wie kann ich entscheiden, ob ich eine Compliance-Lösung in-house betreiben oder externe Hilfe einschalten sollte?
Betrachteten Sie die Ressourcen, die Sie zur Verfügung haben. Sollten Sie über ein Team verfügen, das über umfassendes Wissen in Compliance und Technologie verfügt, könnte die In-house-Lösung rentabel sein. Wenn jedoch Ihre Ressourcen oder Expertise begrenzt sind oder Sie spezialisierte Technologie brauchen, ist es vorteilhaft, auf externe Dienstleister zu vertrauen. Diese können Ihre Anforderungen effektiver und effizienter erfüllen, insbesondere bei komplexen Anforderungen wie der EU-Datenresidenz und -verarbeitung.
Frage 3: Welche Vorteile bietet die Verwendung einer Compliance-Automatisierungsplattform wie Matproof?
Matproof bietet eine Reihe von Vorteilen, darunter die Reduzierung der manuellen Compliance-Arbeitslast, die Sicherstellung der 100%igen EU-Datenresidenz und die Automatisierung von Beweisfuhrungsprozessen. Diese Plattform ist auf die Anforderungen der EU-Finanzdienstleister zugeschnitten und kann daher die Compliance mit DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2 erheblich verbessern.
Frage 4: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Organisation die neuesten Compliance-Anforderungen einhält?
Dabei sollten Sie stets auf dem Laufenden bleiben, indem Sie sich mit den neuesten Veröffentlichungen der BaFin, des BSI und der EU befassen. Zusätzlich kann die Verwendung einer automatisierten Compliance-Lösung wie Matproof dazu beitragen, da diese Lösungen in der Lage sind, sich schnell an neue Vorschriften anzupassen und den Status Ihrer Compliance ständig zu überprüfen und zu aktualisieren.
Frage 5: Wie kann ich die Umsetzung einer Compliance-Lösung finanzieren?
Die Finanzierung einer Compliance-Lösung hängt von Ihrem Unternehmen und Ihren Bedürfnissen ab. Es ist ratsam, die langfristigen Kosten zu bewerten und dabei sowohl die Investition in die Technologie als auch die potenziellen Einsparungen bei der Compliance- und Risikenverwaltung zu berücksichtigen. Eine Cloud-basierte Lösung wie Matproof kann Kosten senken, indem sie Investitionen in Hardware und Wartungsaufwand reduziert und gleichzeitig die Effizienz steigert.
Schlüsselerkenntnisse (150 Worte)
In diesem Artikel wurden die Unterschiede zwischen einer EU-geführten Compliance-Lösung und einer US-zentrierten Plattform hervorgehoben, wobei Matproof als eine speziell für die Anforderungen der EU entwickelte Lösung hervorstand. Es wurde betont, wie wichtig es ist, sich auf die spezifischen Gesetze und Vorschriften der EU zu konzentrieren und wie Compliance-Automatisierung die Effizienz steigern kann. Wenn Sie sich entscheiden, Matproof einzusetzen, können Sie sich auf die Umsetzung von automatisierten Verfahren verlassen, die Ihnen helfen, die Anforderungen von DORA und anderen wichtigen Compliance-Rahmenbedingungen der EU zu erfüllen. Sollten Sie Interesse haben, Ihre Compliance-Prozesse zu automatisieren, bietet Matproof eine kostenlose Beurteilung an. Besuchen Sie https://matproof.com/contact, um Ihre individuelle Assessment zu starten.