CSRD Materiality Assessment Schritt für Schritt: Von Stakeholder-Interviews bis zum IRO-Register
Einleitung
DieCorporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verlangt von Unternehmen, ihre sustainability-related Informationen transparent und vergleichbar zu machen. Artikel 6 Absatz 1 der CSRD fordert eine Materialitätsbewertung, die häufig missverstanden oder oberflächlich umgesetzt wird. Dies hat weitreichende Auswirkungen, nicht zuletzt für die europäische Finanzbranche. Nicht nur, dass es zu hohen Geldbußen von bis zu 10 Millionen EUR, Auditierungsversagen und operativen Störungen führen kann, sondern auch das Ansehen von Unternehmen kann stark beeinträchtigt werden.
Die Bedeutung der CSRD-Materialitätsbewertung für europäische Finanzdienstleister ist unverkennbar. Mit der stetig wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) ist es für diese Unternehmen entscheidend, ihre Materialitätsbewertung korrekt durchzuführen. Dies stellt sicher, dass die Berichterstattung sowohl im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen als auch mit den Erwartungen von Stakeholdern steht, die immer mehr nach Transparenz und Nachweisbarkeit von_CSR-Aktivitäten verlangen.
Das Hauptproblem
Die Materialitätsbewertung im Rahmen der CSRD ist ein komplexer Prozess, der tiefgreifende Kenntnisse sowohl im Zusammenhang mit den Unternehmensstrategien als auch mit den Erwartungen der verschiedenen Stakeholder erfordert. Viele Organisationen übersehen jedoch die Tiefe und den Umfang der Anforderungen und beschränken sich auf eine Oberflächenbehandlung. Dies kann dazu führen, dass wichtige Aspekte übersehen werden, was wiederum zu einer unzureichenden Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen führen kann.
Die tatsächlichen Kosten dieser Ansatzweise sind hoch. Unternehmen, die die Materialitätsbewertung nicht korrekt durchführen, verlieren beträchtliche Summen an nicht erbrachtem Wert, indem sie wichtige Aspekte übersehen oder falsche Entscheidungen treffen. Darüber hinaus kann dies auch dazu führen, dass Unternehmen nicht in der Lage sind, den Anforderungen der ESRS-Materialitätsprozesse gerecht zu werden, was wiederum zu einer Verschlechterung ihrer Marktposition führen kann.
In Artikel 8 der CSRD wird es festgelegt, dass Unternehmen ihre Berichte auf der Grundlage der von ihnen erkannten Materialität vorlegen müssen. Dies bedeutet, dass sie diejenigen Aspekte identifizieren müssen, die einen signifikanten Einfluss auf ihre Geschäftsaktivitäten und ihre Stakeholder haben. Unternehmen, die dies nicht tun, setzen sich der Gefahr aus, ihre Berichte könnten als unzureichend oder unglaubwürdig eingestuft werden.
Konkrete Szenarien, in denen Unternehmen bei der Materialitätsbewertung zu kurz greifen, sind häufig. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass wichtige soziale oder ökologische Aspekte, die für bestimmte Stakeholder von großer Bedeutung sind, nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dies kann dazu führen, dass die Berichte nicht den Erwartungen und Anforderungen dieser Stakeholder entsprechen und somit zu einer Verschlechterung derCorporate Reputation führen können.
Warum dies jetzt dringend ist
Die jüngsten regulatorischen Änderungen und die verstärkte Überwachung durch Finanzaufsichtsbehörden wie BaFin oder BSI zeigen, dass die Anforderungen an die CSRD-Materialitätsbewertung in den Vordergrund geraten sind. Marktkräfte wie die steigende Nachfrage nach Nachhaltigkeitszertifizierungen von Kunden und Investoren erhöhen die Dringlichkeit, die Materialitätsbewertungen korrekt durchzuführen.
Die Lücke zwischen dem, wo die meisten Organisationen stehen und dem, wo sie sein müssen, ist beträchtlich. Viele sind noch nicht in der Lage, die volle Bandbreite der Anforderungen der CSRD und der damit verbundenen Materialitätsbewertung adäquat zu erfassen und umzusetzen. Dies kann zu einer signifikanten Risiken für ihre Geschäftsaktivitäten führen.
Ein aktuelles Beispiel für die Dringlichkeit dieser Frage ist der Fall eines Finanzdienstleisters, der aufgrund einer unzureichenden Materialitätsbewertung von BaFin aufgefordert wurde, seine Berichte zu überarbeiten. Dies führte nicht nur zu zusätzlichen Kosten in Höhe von mehreren hunderttausend Euro, sondern auch zu einer Verzögerung bei der Veröffentlichung seiner Berichte und potenziell zu einer Schädigung seiner Corporate Reputation.
Schlussfolgerung
Die CSRD-Materialitätsbewertung ist ein zentraler Aspekt der Corporate Sustainability Reporting. Für europäische Finanzdienstleister ist es entscheidend, diese Anforderungen nicht als bürokratische Hürde zu sehen, sondern als eine Gelegenheit, ihre Transparenz und Verantwortung im Bereich der Nachhaltigkeit zu erhöhen. Die richtige Durchführung einer Materialitätsbewertung kann dazu beitragen, Risiken zu minimieren, die Reputation zu schützen und den Anforderungen der Stakeholder gerecht zu werden. Wir werden in den nächsten Abschnitten dieser Serie genau auf die Schritte eingehen, die zur erfolgreichen Umsetzung einer CSRD-Materialitätsbewertung notwendig sind, von der Durchführung von Stakeholder-Interviews bis hin zur Erfassung in das IRO-Register.
The Solution Framework
Das Compliance-Risiko-Management (CRM) in Finanzunternehmen ist ein komplexes Feld, das viele Herausforderungen birgt. Die Solvabilität II-Richtlinie (Solvency II) stellt eine wichtige Rahmenbedingung für europäische Finanzunternehmen dar, und die Artikel 23 bis 25 regeln spezifisch die Anforderungen an das CRM. Wir bieten Ihnen hier einen schrittweisen Ansatz, wie Sie die Materialitätsbewertung nach CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und die Einhaltung der Solvency II-Richtlinie organisieren können.
Schritt 1: Identifizierung der relevanten Interessengruppen
Die Identifizierung der relevanten Interessengruppen ist ein entscheidender Schritt in der Materialitätsbewertung. Dies beinhaltet Stakeholder wie Aktionäre, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und die breitere Gemeinschaft, einschließlich Umweltschutz- und Sozialbewegungen. Art. 23 der Solvabilität II legt fest, dass das CRM auf einer umfassenden Analyse der potenziellen Risiken und Chancen beruhen muss, die sich aus den Beziehungen zur Gesellschaft ergeben können.
- Empfehlung: Nutzen Sie qualitative und quantitative Methoden, um Ihre Stakeholder zu identifizieren und einzuschätzen. Seien Sie dabei auf der Suche nach"group materiality", das besagt, dass Sie nicht nur die Interessen einzelner Stakeholder, sondern auch diejenigen von Stakeholdergruppen berücksichtigen sollten.
Schritt 2: Entwicklung eines Stakeholder-Engagement-Prozesses
Ein gut konzipierter Stakeholder-Engagement-Prozess ist entscheidend, um eine effektive Materialitätsbewertung durchzuführen. Der Prozess sollte transparent und einseitig sein und sollte regelmäßig auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden.
- Empfehlung: Entwickeln Sie einen formalen Rahmen für das Stakeholder-Engagement. Basieren Sie Ihre Kommunikationsstrategie auf den Bedürfnissen und Erwartungen Ihrer Stakeholder. Dies kann durch Umfragen, Interviews, Workshops oder digitale Plattformen erreicht werden.
Schritt 3: Assessing Materiality
Die Assessierung der Materialität ist ein kritischer Aspekt der Reporting-Prozesse. Sie sollte auf einer sorgfältigen Analyse basieren und die relative Bedeutung der verschiedenen Themen für das Unternehmen und seine Stakeholder reflektieren.
- Empfehlung: Verwenden Sie quantitative Methoden wie Umfragen und Analysen von Stakeholder-Feedback, um die Materialität der Themen zu bestimmen. Berücksichtigen Sie dabei auch die "double materiality": wirtschaftliche sowie.
Schritt 4: Integration in das CRM und den Berichterstattungsprozess
Die Integration der Ergebnisse der Materialitätsbewertung in das CRM und den Berichterstattungsprozess ist entscheidend, um ein umfassendes Bild der Risiken und Chancen zu erhalten. Dies sollte mit den Anforderungen von Solvency II und der CSRD übereinstimmen.
- Empfehlung: Integrieren Sie Materialitätsbewertungen in Ihre CRM-Rahmenbedingungen ein, und verwenden Sie sie als Grundlage für Ihre strategischen Entscheidungen. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Abteilungen und Führungskräfte involviert sind, um eine konsistente Umsetzung zu gewährleisten.
Was bedeutet "gut" im Vergleich zu "nur bestanden"
Ein "gutes" CRM und ein Materialitätsbewertungsprozess sollten nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sondern auch proaktive und strategische Elemente beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie:
- Ständige Kommunikation und Feedback-Schleifen mit Ihren Stakeholdern haben.
- Proaktive Maßnahmen zur Identifizierung und Bewertung von Risiken und Chancen ergreifen.
-transparente und verständliche Berichterstattung über Ihre Aktivitäten und deren Auswirkungen bieten.
Common Mistakes to Avoid
Es gibt einige häufige Fehler, die Organisationen bei der Durchführung von Materialitätsbewertungen und der Einhaltung von Solvency II begehen. Hier sind die Top 3:
- Unzureichende Stakeholder-Identifikation: Manche Organisationen identifizieren ihre Stakeholder nicht ausreichend gründlich oder ignorieren bestimmte Gruppen, die möglicherweise eine große Auswirkung auf das Unternehmen haben. Dies kann zu einer verzerrten Einschätzung der Materialität von Risiken und Chancen führen.
- Was Sie stattdessen tun sollten: Stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Stakeholder identifizieren und dass Ihre Analyse umfassend ist. Berücksichtigen Sie auch neue oder ändernde Stakeholder-Gruppen, die sich im Laufe der Zeit.
- Mangelnde Transparenz und Offenheit: Wenn Organisationen ihre Methoden und Prozesse zur Materialitätsbewertung nicht transparent machen, können Stakeholder das Gefühl haben, dass das Unternehmen nicht ernsthaft um ihre Bedenken und Erwartungen bemüht ist.
- Was Sie stattdessen tun sollten: Veröffentlichen Sie detaillierte Informationen über Ihre Materialitätsbewertungsmethoden und -prozesse. Erklären Sie, wie Sie Ihre Stakeholder einbinden und wie Sie ihre Feedbacks berücksichtigen.
- Fokussierung auf kurzfristige langfristige Aspekte: Manchmal konzentrieren Organisationen sich zu sehr auf kurzfristige Geschäftsinteressen und vernachlässigen langfristige Risiken oder Chancen, die von großer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sein können.
- Was Sie stattdessen tun sollten: Berücksichtigen Sie sowohl kurz- als auch langfristige Aspekte bei der Materialitätsbewertung. Seien Sie besonders auf der Hut für langfristige Risiken, die möglicherweise heute nicht offensichtlich sind, aber zukünftige Herausforderungen darstellen könnten.
Tools and Approaches
Es gibt verschiedene Tools und Ansätze, die Sie für die Materialitätsbewertung und die Einhaltung von Solvency II verwenden können.
Manueller Ansatz
Der manuelle Ansatz beinhaltet die Verwendung von Spreadsheets und anderen paper-based Tools, um die Materialität von Risiken und Chancen zu bewerten. Dies kann ausreichend für kleinere Organisationen oder solche sein, die noch keine automatisierten Lösungen implementiert haben.
- Vorteile: Einfache und kostengünstige Implementierung, keine technische Infrastruktur erforderlich.
- Nachteile: Mancherorts ineffizient, hohe Wahrscheinlichkeit von menschlichem Fehler, schwer zu skalieren und zu verwalten.
Automatisierte Compliance-Plattformen
Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof bieten eine moderne und effiziente Methode, um die Materialitätsbewertung und die Compliance mit Solvency II zu managen. Diese Tools nutzen künstliche Intelligenz, um Richtlinien zu generieren und evidenzbasierte Erkenntnisse zu sammeln.
- Was Sie suchen sollten: Eine Plattform, die den spezifischen Anforderungen der Finanzbranche entspricht, vollständige Datenaufenthaltsrechte in der EU bietet und in deutscher und englischer Sprache funktioniert.
Matproof, eine Compliance-Automatisierungsplattform für DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2, könnte eine passende Lösung für Ihre Organisation sein. Mit ihrer künstlichen Intelligenz können Sie Richtlinien in deutscher und englischer Sprache generieren, automatische Beweissammlungen von Cloud-Anbietern durchführen und einen Endpunkt-Compliance-Agenten für Geräteüberwachung einsetzen. Matproof bietet 100% Datenaufenthaltsrechte in der EU und wurde speziell für in Europa entwickelt.
In diesem Beitrag haben wir einen Rahmen für die Umsetzung einer effektiven Materialitätsbewertung nach CSRD und die Einhaltung der Solvency II-Richtlinie vorgestellt. Wir hoffen, dass Sie hierbei fündig wurden und nun besser aufgestellt sind, um Ihr Unternehmen erfolgreich zu führen und den Anforderungen der zukünftigen Compliance-Landschaft gerecht zu werden.
Getting Started: Ihre nächsten Schritte
Wenn Sie sich nun mit der CSRD Materialitätsbewertung auseinandersetzen möchten, sind hier fünf konkrete Aktionspunkte, denen Sie in dieser Woche folgen können:
Grundsätzliche Kenntnisse erlangen: Sehen Sie sich die offiziellen Veröffentlichungen der Europäischen Kommission an, insbesondere die Leitlinien des CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive). Hierbei sollten Sie insbesondere das Kapitel zur Materialitätsbewertung konsultieren, das die Grundsätze und Anforderungen für den europäischen Markt festlegt.
Stakeholder-Identifizierung: Identifizieren Sie die relevanten Stakeholdergruppen, die für Ihre Organisation von Bedeutung sind. Dies kann von Kunden und Lieferanten bis hin zu Umweltschutzorganisationen und lokalen Gemeinschaften reichen.
Interviews planen und durchführen: Machen Sie sich mit der Planung und Durchführung von Stakeholder-Interviews vertraut. Diese sind essentiell, um ein tiefes Verständnis der Prioritäten und Erwartungen Ihrer Stakeholder zu erhalten.
ESRS-Materialitätsprozess anwenden: Lernen Sie den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) Materialitätsprozess kennen, der eine detaillierte Vorgehensweise für die Materialitätsbewertung bietet.
IRO-Register einrichten: Schließlich sollten Sie mit der Einrichtung und Pflege Ihres IRO-Registers beginnen. Dies ist ein zentraler Bestandteil der CSRD Materialitätsbewertung und sollte regelmäßig aktualisiert werden.
Für Ressourcen, die Ihnen dabei helfen können, empfehlen wir die BaFin-Veröffentlichungen und die ENISA-Leitlinien für Informationssicherheit, die Ihnen einen tieferen Einblick in die Anforderungen an die Compliance und die Vorgehensweise bei der Evaluierung von Risiken geben können.
Ein schneller Erfolg, den Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden erreichen können, besteht darin, eine interne Besprechung zu initiieren, um dieAwareness über CSRD und seine Auswirkungen auf Ihre Organisation zu erhöhen und eine umfassende Strategie zur Umsetzung zu entwickeln.
Häufig gestellte Fragen
Hier sind einige häufig gestellte Fragen rund um die CSRD Materialitätsbewertung und die Einrichtung Ihres IRO-Registers:
Welche Stakeholder sind für unsere Organisation relevant?
Relevante Stakeholder sind alle Gruppen oder Einzelpersonen, die direkt oder indirekt von den Aktivitäten Ihrer Organisation betroffen sind oder die diese beeinflussen können. Dazu gehören Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Investoren, Regulierungsbehörden, Umweltschutzgruppen und lokale Gemeinschaften. Die Identifizierung dieser Stakeholder sollte sorgfältig und umfassend erfolgen, um eine vollständige Materialitätsbewertung durchzuführen.Wie kann ich sicherstellen, dass meine Materialitätsbewertung repräsentativ ist?
Um eine repräsentative Materialitätsbewertung sicherzustellen, ist es wichtig, eine breite Palette an Stakeholdern einzubeziehen, die verschiedene Perspektiven und Interessen haben. Dies beinhaltet das Konzept der Stakeholder-Engagement, bei dem Sie aktiv nach Meinungen und Erwartungen fragen und diese in Ihre Bewertung einbeziehen. Darüber hinaus sollten Sie Stellenwert darauf legen, die Ergebnisse Ihrer Bewertung transparent und nachvollziehbar zu machen.Was sind die Hauptschritte, die ich bei der Erstellung meines IRO-Registers berücksichtigen muss?
Die Hauptschritte umfassen die Identifizierung der relevanten CSRD-Themen, die Zusammenstellung von Daten und Informationen zu diesen Themen, die Bewertung der Materialität anhand der Stakeholder-Feedbacks und die Dokumentation dieser Prozesse im IRO-Register. Es ist auch wichtig, regelmäßig Überprüfungen und Aktualisierungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass das Register auf dem neuesten Stand ist und die veränderten Bedürfnisse Ihrer Stakeholder reflektiert.Wie kann ich die Compliance mit den CSRD-Regelungen nachweisen?
Die Compliance mit den CSRD-Regelungen kann durch das Aufrechterhalten eines umfassenden Dokumentationsverfahrens nachgewiesen werden, das alle Aspekte der Materialitätsbewertung und des IRO-Registers abdeckt. Dies schließt die Dokumentation der verwendeten Methoden, die Ergebnisse der Stakeholder-Gespräche, die Materialitätsbewertungsergebnisse und die Entscheidungen, die auf dieser Basis getroffen wurden, ein.Wie unterscheidet sich der CSRD Materialitätsprozess von anderen Materialitätsframeworks?
Der CSRD Materialitätsprozess legt besondere Schwerpunkte auf die Berücksichtigung aller relevanten Stakeholder und die Ausrichtung an den nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs). Darüber hinaus legt er fest, dass die Materialitätsbewertung eine ständige Prozess ist und regelmäßig überprüft und aktualisiert werden muss, um den sich ändernden Bedürfnissen und Erwartungen der Stakeholder gerecht zu werden.
Key Takeaways
Lassen Sie uns die Hauptpunkte dieser Diskussion zusammenfassen:
- Die CSRD Materialitätsbewertung ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung der Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive.
- Eine engagierte und repräsentative Stakeholder-Kommunikation ist entscheidend für die Qualität Ihrer Materialitätsbewertung.
- Das IRO-Register ist ein zentrales Werkzeug, um die Ergebnisse Ihrer Materialitätsbewertung nachzuvollziehen und aufrechtzuerhalten.
- Die Compliance mit den CSRD-Regelungen erfordert ein umfassendes Dokumentations- und Überwachungssystem.
- Der CSRD Materialitätsprozess geht über traditionelle Materialitätsframeworks hinaus und legt Wert auf die Integration nachhaltiger Entwicklung und Stakeholder-Engagement.
Schließlich möchten wir Ihnen mitteilen, dass Matproof Ihnen bei der Automatisierung dieser Prozesse helfen kann. Wenn Sie Interesse haben, wie Matproof Ihre Organisation unterstützen kann, nutzen Sie die Möglichkeit, eine kostenlose Bewertung zu erhalten, indem Sie unsere Website besuchen: https://matproof.com/contact.