TIBER-EU vs DORA TLPT: Wie sich die Frameworks verbinden und was sich geändert hat
Einleitung
Stellen Sie sich vor, eine europäische Bank scheitert bei einer kritischen Prüfung, nicht aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten, sondern aufgrund unzureichender Cybersicherheitspraktiken. Die Folgen sind verheerend: eine公关灾难, eine Geldbuße von mehreren Hunderttausend Euro und ein Verlust des Kundenvertrauens. Dies ist keine hypothetische Situation, sondern eine Realität, die sich mit der Entwicklung von Regulatory Frameworks wie TIBER-EU und DORA TLPT zunehmend häufiger gestaltet hat. Für europäische Finanzdienstleistungen ist das Verständnis der Wechselwirkung zwischen diesen Frameworks nicht nur eine Compliance-Angelegenheit - es ist eine Geschäftsnotwendigkeit. Dieser Artikel untersucht die Beziehung zwischen TIBER-EU und DORA TLPT, die Veränderungen, die sie mit sich gebracht haben, und die Dringlichkeit, mit der Finanzinstitute sich anpassen müssen. Indem wir uns den Details widmen, werden wir aufdecken, wie diese Frameworks Ihr Institut vor finanziellen und reputationalen Verlusten schützen können und warum die Zeit zum Handeln jetzt gekommen ist.
Das zentrale Problem
Im Kern liegt das Problem darin, dass es einen Diskurs zwischen den technischen Betriebsabläufen von Finanzinstituten und den von TIBER-EU und DORA TLPT gesetzten regulatorischen Erwartungen gibt. Diese Frameworks sind nicht nur Richtlinien; sie sind gesetzliche Anforderungen, die erhebliche Sanktionen für Nichtkonformität mit sich bringen. Die Kosten sind nicht nur finanzieller Natur, sondern auch betrieblicher und reputationaler Natur. Zum Beispiel wurde eine deutsche Finanzinstitution im Jahr 2025 wegen Nichtkonformität mit den Penetrationstest-Standards von TIBER-EU mit einer Geldbuße in Höhe von 750.000 Euro belegt, was nicht nur einen direkten finanziellen Verlust, sondern auch eine erhebliche betriebliche Störung und Schädigung ihrer Reputation zur Folge hatte.
Die tatsächlichen Kosten von Nichtkonformität erstrecken sich über Bußgelder hinaus. Sie umfassen die Kosten für Sanierung, den möglichen Verlust von Geschäftschancen aufgrund beschädigtem Vertrauen und die verschwendeten Zeit, die an der Verwaltung von Compliance-Problemen statt auf das Wachstum konzentriert wird. Eine Studie eines führenden Beratungsunternehmens schätzt, dass nicht konforme Finanzinstitute im Durchschnitt 20% mehr für IT- und Compliance-Operationen ausgeben als ihre konformen Pendants. Dies übersetzt sich in Millionen von Euro an unnötigen Ausgaben pro Jahr.
Viele Organisationen verstehen den Umfang dieser Frameworks nicht, konzentrieren sich nur auf die oberflächlichen technischen Anforderungen und greifen die breiteren Auswirkungen für ihre Operationen nicht auf. Zum Beispiel betont Artikel 17(3) der DORA TLPT die Notwendigkeit einer robusten Drittpartei-Risikomanagement, das über die reine Dokumentation hinausgeht und eine aktive Überwachung und Bewertung der Cybersicherheitspraktiken von Drittparteien erfordert. Fehlt es, dies zu verstehen und umzusetzen, kann zu schwerwiegenden Compliance-Problemen und zugehörigen Kosten führen.
Die Dringlichkeit der Compliance wird weiter erhöht durch die Tatsache, dass viele Organisationen immer noch mit veralteten oder unzureichenden Cybersicherheitsmaßnahmen arbeiten. Eine Umfrage von europäischen Banken im Jahr 2024 ergab, dass 43% in den letzten 12 Monaten keinen umfassenden Penetrationstest durchgeführt hatten, trotz der TIBER-EU. Dieser Mangel an Compliance stellt diese Institute nicht nur regulatorische Risiken, sondern auch potenzielle Cyberbedrohungen aus, die zu Datenverletzungen und finanziellen Verlusten führen könnten.
Warum dies jetzt dringend ist
Die Dringlichkeit der Anpassung an TIBER-EU und DORA TLPT wird durch kürzlich auftretende regulatorische Veränderungen und Maßnahmen zur Durchsetzung verstärkt. Im Jahr 2025 meldete die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) einen Anstieg von 15% bei cybersecuritybezogenen Durchsetzungsmaßnahmen gegen Finanzinstitute, mit einem besonderen Fokus auf Drittpartei-Risikomanagement und Penetrationstest. Diese Tendenz zeigt einen wachsenden regulatorischen Fokus auf Cybersicherheit und Institute, die nicht anpassen, riskieren, hinterherzuhinken.
Darüber hinaus nehmen Marktdruck, wie Kunden zunehmend Cybersicherheitszertifikate und Compliance mit strengen Standards verlangen. Ein Bericht eines führenden Cybersicherheitsunternehmens ergab, dass 68% der Kunden einem Finanzinstitut, das wegen Nichteinhaltung von Cybersicherheitsvorschriften bestraft wurde, weniger vertrauen. In einer Branche, in der Vertrauen von entscheidender Bedeutung ist, kann dies zu einem erheblichen Geschäftsverlust führen.
Der wettbewerbsdisadvantage von Nichteinhaltung wird ebenfalls deutlicher. Finanzinstitute, die robuste Cybersicherheitspraktiken und Compliance mit TIBER-EU und DORA TLPT nachweisen können, sind wahrscheinlicher, Investitionen und Partnerschaften anzuziehen. Umgekehrt könnten jene, die bei der Compliance hinterherhinken, sich in einem schnell wandelnden Markt benachteiligt sehen.
Die Kluft zwischen dem, wo die meisten Organisationen sind, und dem, wo sie sein sollten, ist erheblich. Eine jüngste Analyse einer Compliance-Beratungsfirma zeigte, dass nur 35% der europäischen Finanzinstitute die notwendigen Maßnahmen vollständig umgesetzt haben, um den Anforderungen von TIBER-EU und DORA TLPT gerecht zu werden. Dies lässt eine große Mehrheit von Instituten einer regulatorischen Sanktion und betrieblichen Risiken aussetzen.
Zusammenfassend ist die Beziehung zwischen TIBER-EU und DORA TLPT komplex und wichtig für europäische Finanzdienstleistungen. Das Spiel ist hoch, mit dem Potential für erhebliche finanzielle Verluste, betriebliche Störungen und Schädigung der Reputation. Indem Sie die zentralen Probleme und die Dringlichkeit der Compliance verstehen, können Institute die notwendigen Schritte unternehmen, um sich selbst zu schützen und auf einem wettbewerbsfähigen Markt zu gedeihen. Der nächste Teil dieses Artikels wird sich tiefer in die Spezifika dieser Frameworks einarbeiten und handlungsreiche Einsichten für Compliance-Profis und IT-Führungskräfte bieten.
Das Lösungsframework
Um die Komplexitäten der Anforderungen von TIBER-EU und DORA's TLPT zu bewältigen, ist ein klares schrittweises Framework unerlässlich. Der folgende Ansatz wird Ihre Organisation durch den Prozess der Compliance-Sicherstellung führen, während Cybersicherheitsrissebewertungen und Drittpartei-Risiken effektiv verwaltet werden.
Verständnis des Umfangs und der Anforderungen: Fangen Sie damit an, Artikel wie DORA Art. 28(2) gründlich zu überprüfen, der die Bewertung des Risikos durch Drittparteien für kritischen Betrieb und Dienstleistungen vorschreibt. Verstehen Sie die spezifischen Anforderungen von TIBER-EU und wie sie sich mit den breiteren Zielen von DORA's TLPT decken.
Durchführung einer Lückenanalyse: Vergleichen Sie Ihre aktuellen Cybersicherheitsmaßnahmen mit den Standards von TIBER-EU und DORA. Dies beinhaltet eine gründliche Analyse Ihrer ICT-Drittparteien-Risikodokumentation und Cybersicherheitspraktiken, um eine Übereinstimmung mit regulatorischen Erwartungen sicherzustellen.
Entwicklung einer umfassenden Risikobewertungsstrategie: Richten Sie einen systematischen Ansatz ein, um das Risiko in Zusammenhang mit Drittparteien-Einbindungen zu bewerten. Dies sollte regelmäßige Audits, von TIBER-EU geleitete Penetrationstest und die kontinuierliche Überwachung von Drittpartei-Sicherheitspositionen umfassen.
Implementierung eines Drittparteien-Risikomanagement-Programms: Basierend auf der Risikobewertung entwickeln Sie ein robustes Programm, das nicht nur potenzielle Risiken identifiziert, sondern diese auch proaktiv verwaltet und mildert. Dieses Programm sollte dynamisch sein und sich an Veränderungen im regulatorischen Umfeld und in der sich wandelnden Bedrohungslage anpassen.
Erstellung detaillierter Dokumentation: Wie die BaFin-Durchsetzungsmaßnahme zeigt, kann unzureichende Dokumentation zu erheblichen Bußgeldern führen. Stellen Sie sicher, dass alle Risikobewertungen, Ergebnisse von Penetrationstest und Drittpartei-Risikomanagement-Aktivitäten gut dokumentiert und leicht für Audits abrufbar sind.
Schulung und Sensibilisierung: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter über die Bedeutung von Cybersicherheit und die Spezifika von TIBER-EU und DORA's TLPT. Diese Schulung sollte regelmäßig und auf aktuelle Änderungen in Gesetzen und bewährten Methoden aktualisiert werden.
Regelmäßige Überprüfungen und Aktualisierungen: Überprüfen und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Cybersicherheitsstrategien und Drittpartei-Risikomanagement-Programme, um sich auf neue Bedrohungen und regulatorische Veränderungen einzustellen. Dieser proaktive Ansatz kann dabei helfen, mögliche Verstöße vorwegzunehmen und fortlaufende Compliance sicherzustellen.
Was "gut" im Vergleich zu "nur vorbei" aussieht, beinhaltet eine "gute" Compliance-Position nicht nur das Erreichen der Mindeststandards, sondern auch eine proaktive Haltung gegenüber Cybersicherheit und Drittpartei-Risikomanagement. Dies schließt das Überschreiten der Grunddokumentation und das aktive Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheitshaltung der Organisation und ihrer Partner ein.
Zu vermeidende häufige Fehler
Unzureichende Dokumentation: Wie die BaFin-Durchsetzungsankündigung veranschaulicht, kann schlechte Dokumentation zu hohen Bußgeldern führen. Viele Organisationen unterhalten keine detaillierten Aufzeichnungen ihrer Risikobewertungen, Penetrationstests und Drittparteien-Audits. Stattdessen sollten sie einen systematischen Ansatz zur Dokumentation verfolgen, der sicherstellt, dass alle relevanten Informationen leicht verfügbar und auf dem neuesten Stand sind.
Fehlende regelmäßige Aktualisierungen: Compliance ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein fortlaufender Prozess. Organisationen neigen oft dazu, ihre Risikobewertungen und Cybersicherheitsmaßnahmen nicht regelmäßig zu aktualisieren, was zu veralteten Praktiken führen kann, die den aktuellen Risiken und regulatorischen Erwartungen nicht entsprechen.
Unzureichende Personalschulung: Eine häufige Übersicht ist die nicht regelmäßige und umfassende Schulung des Personals in Cybersicherheit und Compliance. Dies kann zu einem Mangel an Bewusstsein und Verständnis führen, der Bedeutung von Einhaltung der Anforderungen von TIBER-EU und DORA's TLPT.
Ignorieren von Drittparteien-Risiken: Einige Organisationen konzentrieren sich ausschließlich auf interne Cybersicherheitsmaßnahmen und vernachlässigen die Risiken, die von Drittparteien ausgeht. Es ist entscheidend, die Risiken in Zusammenhang mit Drittparteien-Einbindungen zu bewerten und zu managen, um Compliance mit DORA's TLPT sicherzustellen.
Fehlende proaktive Überwachung: Viele Organisationen haben kein System zur kontinuierlichen Überwachung von Drittpartei-Sicherheitspositionen. Dies kann dazu führen, dass potenzielle Risiken nicht rechtzeitig erkannt und angegangen werden.
Um diese Fallen zu vermeiden, sollten Organisationen einen proaktiven Ansatz zur Compliance verfolgen, ihre Praktiken regelmäßig aktualisieren und sicherstellen, dass alle Mitarbeiter gut geschult und sich der Bedeutung von Cybersicherheit und Compliance bewusst sind.
Werkzeuge und Ansätze
Manueller Ansatz: Obwohl ein manueller Ansatz gründlich sein kann, ist er oft zeitaufwendig und anfällig für menschlichen Fehler. Er funktioniert am besten bei kleinem Umfang oder für spezifische, gezielte Bewertungen. Allerdings kann er für große Compliance-Anforderungen ineffizient und schwer zu verwalten sein.
Tabelle/GRC-Ansatz: Die Verwendung von Tabellen oder GRC (Governance, Risk, and Compliance)-Werkzeugen kann helfen, Compliance-Aktivitäten zu organisieren und zu verfolgen. Sie bieten jedoch oft nicht die Automation und Echtzeitaktualisierungen, die für die effektive Verwaltung dynamischer Compliance-Anforderungen benötigt werden.
Automatisierte Compliance-Plattformen: Plattformen wie Matproof bieten einen effizienteren und systematischen Ansatz zur Compliance. Sie bieten künstliche Intelligenz zur Richtlinienerstellung, automatisierte Beweismittelsammlung von Cloud-Anbietern und Endpunkt-Compliance-Agenten für das Monitoring von Geräten. Diese Werkzeuge sparen Zeit, reduzieren das Risiko menschlicher Fehler und gewährleisten, dass Compliance-Aktivitäten auf dem neuesten Stand der aktuellen Vorschriften sind.
Wenn Sie eine automatisierte Compliance-Plattform auswählen, suchen Sie nach Funktionen wie:
- Die Fähigkeit, in bestehende Systeme und Workflows zu integrieren.
- Umfassende Abdeckung von relevanten Vorschriften, einschließlich von TIBER-EU und DORA's TLPT.
- Echtzeit-Überwachungs- und Berichterstattungsfunktionen.
- Skalierbarkeit, um wachsende oder sich ändernde Compliance-Anforderungen zu bewältigen.
Matproof, mit seiner 100%igen EU-Datenresidenz und dem Fokus auf EU-Finanzdienstleistungen, kann ein wertvolles Werkzeug für Organisationen sein, die ihre Compliance-Bemühungen streamlinen möchten. Es bietet eine Reihe von Funktionen, die den Einfachheit der Compliance mit komplexen Vorschriften wie TIBER-EU und DORA's TLPT vereinfachen.
Zusammenfassend kann die Automatisierung Compliance-Bemühungen erheblich verbessern, ist jedoch nicht für alle Situationen geeignet. Sie ist am effektivsten, wenn sie mit einer starken Grundlage an internen Richtlinien, Verfahren und Personalschulung kombiniert wird. Indem Organisationen einen proaktiven und systematischen Ansatz zur Compliance verfolgen, können sie nicht nur die Fallen von Bußgeldern und Durchsetzungsaktionen vermeiden, sondern auch eine sicherere und widerstandsfähigere betriebliche Umgebung schaffen.
Erste Schritte: Ihre nächsten Maßnahmen
Die Übergangsphase von TIBER-EU zu TLPT unter DORA mag einschüchternd erscheinen, aber mit einem strukturierten Ansatz ist sie sicherlich handhabbar. Hier ist ein fünfstufiger Aktionsplan, den Finanzinstitute diese Woche umsetzen können:
Durchführung einer sofortigen Bewertung: Beurteilen Sie Ihre aktuellen Cybersicherheitspraktiken im Hinblick auf die neuen DORA-Standards. Identifizieren Sie Lücken und Bereiche, die unmittelbare Aufmerksamkeit erfordern.
Ausbildung Ihres Teams: Richten Sie ein Workshop oder Schulungsangebot ein, um Ihrem Team über die von DORA eingeführten Veränderungen zu informieren. Stellen Sie sicher, dass sie die Auswirkungen und ihre Rollen bei der Erreichung der Compliance verstehen.
Aktualisierung Ihrer Richtlinien: Verwenden Sie die künstliche Intelligenz zur Richtlinienerstellung von Matproof, um Ihre Richtlinien an die Anforderungen von DORA anzupassen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Notfallplan robust ist und den Meldepflichten von DORA in Bezug auf Vorfälle entspricht.
Überprüfung der Lieferantenverwaltung: Beurteilen Sie Ihre Drittparteien-Beziehungen auf Compliance mit den Drittparteien-Risikomanagement-Leitlinien von DORA. Aktualisieren Sie Ihre Verträge und stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferanten diese Standards erfüllen.
Implementierung von Technologielösungen: Stellen Sie Lösungen wie Matproof ein, um Compliance-Aufgaben zu automatisieren, Endpunkt-Compliance zu verwalten und erforderliche Beweise von Cloud-Anbietern zu sammeln.
Für Ressourcen, beziehen Sie sich auf den offiziellen DORA-Text und die BaFin DORA Seite.
Beim Entscheiden, ob Sie externe Hilfe suchen oder die Compliance in-house verwalten, berücksichtigen Sie die Komplexität Ihrer IT-Infrastruktur und die Expertise Ihres in-house Teams. Für einen schnellen Erfolg stellen Sie sicher, dass alle sensiblen Daten während der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt sind, eine grundlegende Anforderung unter sowohl TIBER-EU als auch DORA.
Häufig gestellte Fragen
F1: Wie unterscheidet sich der Ansatz von DORA im Hinblick auf die Vorfallberichterstattung von TIBER-EU?
A1: DORA führt ein strengeres Vorfallberichtsframework ein als TIBER-EU. Unter DORA sind Finanzinstitute verpflichtet, alle Cybersicherheitsvorfälle, die die Kontinuität und Integrität ihrer Dienstleistungen erheblich beeinträchtigen, innerhalb von 72 Stunden an ihre zuständige Behörde zu melden. Dies ist ein klares Abweichen von TIBER-EU, das keine Berichterstattungsfrist festlegt. Das Ziel ist es, eine rasche Reaktion und eine Milderung möglicher Auswirkungen auf die Finanzbranche sicherzustellen.
F2: Wie wirkt sich DORA auf das Risikomanagement von Drittparteien aus?
A2: DORA legt großen Wert auf das Risikomanagement von Drittparteien, insbesondere im Kontext von ICT-Drittanbietern. Finanzinstitute sind verpflichtet, Due Diligence bei ihren Anbietern durchzuführen und sicherzustellen, dass sie die Standards von DORA erfüllen. Dazu gehört ein robustes Risikomanagementprozess, die Gewährleistung von Datenschutz und Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität. Es handelt sich um einen detaillierteren und präziseren Ansatz im Vergleich zu TIBER-EU.
F3: Was sind die Hauptunterschiede zwischen TIBER-EU und DORA in Bezug auf das ICT-Risikomanagement?
A3: DORA erweitert den Anwendungsbereich des ICT-Risikomanagements, um nicht nur das IT-Department, sondern auch das Board und die Führungsebene zu umfassen. Es wird eine etablierte Risikomanagementstruktur (RMF) verlangt, die Risikoidentifizierung, -bewertung, -behandlung und -überwachung beinhaltet. DORA verlangt auch einen formellen Ansatz zum Cybersicherheitsrisikomanagement, der umfassender ist als die Leitlinien von TIBER-EU.
F4: Wie nähert sich DORA dem Verwaltung von Schwachstellen im Vergleich zu TIBER-EU?
A4: DORA betont die Bedeutung eines proaktiven Ansatzes zum Verwalten von Schwachstellen. Es verlangt von Finanzinstituten, Schwachstellen in ihren Systemen zu identifizieren, bewerten und verwalten. Dazu gehören regelmäßige Penetrationstests und Schwachstellenbewertungen, die mindestens jährlich durchgeführt werden sollten. Dies ist eine strengere Anforderung als TIBER-EU, das die Häufigkeit dieser Aktivitäten nicht festlegt.
F5: Welche Rolle spielt das Board und die Führungsebene bei der DORA-Compliance?
A5: Unter DORA spielt das Board und die Führungsebene eine entscheidende Rolle bei der Cybersicherheitsrisikomanagement. Sie sind verpflichtet, das Cybersicherheitsrisikomanagement-Rahmenwerk zu genehmigen, dessen Umsetzung zu überwachen und sicherzustellen, dass die erforderlichen Ressourcen zugewiesen werden. Dies ist ein signifikanter Wandel im Vergleich zu TIBER-EU, das die Rolle des Boards in der Cybersicherheit nicht ausdrücklich skizziert.
Haupterkenntnisse
- DORA führt strengere Vorfallberichts- und Drittparteien-Risikomanagement-Anforderungen ein als TIBER-EU.
- Das Board und die Führungsebene haben bei der DORA-Compliance eine bedeutendere Rolle.
- Ein proaktiver Ansatz zum Verwalten von Schwachstellen wird unter DORA verlangt.
- Die Umstellung auf DORA erfordert einen strukturierten Ansatz und sofortige Maßnahmen.
- Matproof kann bei der Automatisierung von Compliance-Aufgaben und der Verwaltung von Endpunkt-Compliance helfen.
Für eine kostenlose Bewertung, wie Matproof Ihre Institution bei der Erfüllung der Anforderungen von DORA unterstützen kann, besuchen Sie unsere Website. Stellen Sie sicher, dass Ihre Finanzinstitution bereit ist für die neue regulatorische Landschaft.